FSV steht mit dem Rücken zur Wand! "Es kommt niemand, der uns hilft"

Zwickau - Fünf vor oder bereits fünf nach zwölf? Durch die jüngste Pleite in Münster hat die Enochs-Elf den Klassenerhalt nicht mehr in der eigenen Hand. Sie muss am Samstag gegen Eintracht Braunschweig, danach gegen Chemnitz und in Mannheim liefern und gleichzeitig auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

Um gegen Braunschweig etwas zu holen, muss Julius Reinhardt (r.) mit seinen FSV-Kollegen vor allem Braunschweigs Topstürmer Martin Kobylanski stoppen.
Um gegen Braunschweig etwas zu holen, muss Julius Reinhardt (r.) mit seinen FSV-Kollegen vor allem Braunschweigs Topstürmer Martin Kobylanski stoppen.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Die Situation nervt extrem. Es wird nicht einfacher und es kommt auch niemand, der uns hilft", fasst es Mittelfeldmann Julius Reinhardt vor den entscheidenden Duellen gegen seine Ex-Klubs Braunschweig und den CFC treffend zusammen.

Der FSV steht erstmals in dieser späten Saisonphase mit dem Rücken zur Wand. Doch die Hoffnung, sie stirbt zuletzt. "Der Glaube daran, dass wir es können, ist jetzt das Wichtigste!", meint Sportchef Toni Wachsmuth vor der Partie gegen den Aufstiegsanwärter aus Braunschweig.

Die Vorzeichen könnten nicht unterschiedlicher sein. Auf der einen Seite Zwickau, dass nur eins der letzten elf Partien gewonnen und seit dem Re-Start erst fünf Punkte aus acht Spielen geholt hat und auf der anderen Seite die Niedersachsen, die ihre letzte Pleite - ein 0:3 in Rostock - vor Corona bezogen und seither 20 Zähler holten.

"Wir müssen in so einem Spiel über uns hinauswachsen!", fordert Wachsmuth entsprechend forsch. Spielt Münster (in Mannheim) mit, wäre der FSV ratzfatz wieder im Geschäft.

Glauben weiter an den Klassenerhalt: FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth und Coach Joe Enochs.
Glauben weiter an den Klassenerhalt: FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth und Coach Joe Enochs.  © imago images/Kirchner-Media

"Wir wissen, wie wichtig die 3. Liga für den Verein ist und ich glaube, dass wir unser Ziel zu 100 Prozent erreichen", wirft Coach Joe Enochs die Flinte so schnell nicht ins Korn.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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