FSV Zwickau gewinnt Ostduell beim HFC

Halle - Der FSV Zwickau hat im Ostduell beim Halleschen FC den zweiten Sieg eingefahren. Die Westsachsen setzten sich vor 3358 Zuschauern mit 2:0 (1:0) durch und belegen mit nun sieben Zählern den fünften Tabellenplatz.

Der Zwickauer Can Coskun im Zweikampf mit Julian Guttau.
Der Zwickauer Can Coskun im Zweikampf mit Julian Guttau.  © Gabor Krieg/ Picture Point

FSV-Coach Joe Enochs nahm gegenüber der ersten Saisonniederlage gegen 1860 München eine Änderung vor: Maurice Hehne ersetzte Julius Reinhardt, der die Reise an die Saale gar nicht erst mit antrat. Das Fehlen des Routiniers machte sich bemerkbar.

HFC-Angreifer Terrence Boyd, der sich weit zurückfallen ließ, gewann im Mittelfeld nahezu jedes Kopfballduell. 

Halle schlug daraus kein Kapital, weil die Zuspiele viel zu ungenau gerieten.

Auf der Gegenseite sah die Passquote nicht viel besser aus, wodurch die ohnehin sehr von der Taktik geprägte Partie äußerst zerfahren war. Häufige Fouls hemmten den Spielfluss zusätzlich. 

Nichts deutete darauf hin, dass sich im ersten Durchgang daran etwas ändern würde.

Anfangself des FSV Zwickau am Montagabend gegen Halle

Hallescher FC gegen FSV Zwickau: Gündüz sieht Gelb-Rot

Die Zwickauer jubeln über das 1:0 durch Maximilian Wolfram.
Die Zwickauer jubeln über das 1:0 durch Maximilian Wolfram.  © Gabor Krieg/ Picture Point

Doch dann lief der Ex-Hallenser Felix Drinkuth zentral auf den Sechzehner zu und zog aus gut und gerne 25 Metern trocken ab. Der Schuss klatschte an die Latte und von dort nach halbrechts zu Maximilian Wolfram, der gedankenschnell zum Ball hechtete und ins lange Eck köpfte - 0:1 (38.).

Das Niveau blieb überschaubar, daran änderte auch der Seitenwechsel wenig. Zwickau konnte es recht sein, denn die Gastgeber waren nun gefordert, brachten aber nichts zustande. Anders die Enochs-Elf. Wolfram holte im rechten Halbfeld einen Freistoß heraus, den er selbst auf den langen Pfosten schlug, wo dieses Mal Ronny König abtauchte und einköpfte - 0:2 (57.).

Der HFC drängte, doch der FSV warf sich bis zuletzt in die Bälle oder grätschte diese kompromisslos weg.

In der Nachspielzeit fing sich Halles Selim Gündüz wegen zweimaligen Meckerns Gelb-Rot.

Titelfoto: Gabor Krieg/ Picture Point

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