FSV: Schon 37, aber noch topfit! Bleibt Ronny der König von Zwickau?

Zwickau - Hängt Ronny König noch ein Jahr ran? "Noch gibt es nichts zu vermelden", sagt FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth und schiebt nach: "Wir sind in einem guten Austausch. Es ist kein Geheimnis, dass wir eine sehr gute Beziehung zueinander haben."

Kopfballstark ist Ronny König (6.v.l.). Hier trifft er zum 2:0 gegen Halle.
Kopfballstark ist Ronny König (6.v.l.). Hier trifft er zum 2:0 gegen Halle.  © Picture Point/Gabor Krieg

Zwickau ohne König? Kaum auszudenken! Der bullige Mittelstürmer ist bei den Gegnern gefürchtet wie nie zuvor. Ihn über 90 Minuten zu verteidigen - ein Ding der Unmöglichkeit.

Ermüdungserscheinungen? Fehlanzeige. Mit 37 Jahren marschierte König in den fünf englischen Wochen stets vornweg, war der Turm in der Schlacht und schuf mit seiner enormen körperlichen Präsenz Freiräume für die Sturmkollegen.

Größter Nutznießer: Torjäger Elias Huth. Die Leihgabe aus Kaiserslautern machte 14 Buden."Es war unheimlich wichtig, dass King für uns auf dem Platz gestanden hat. Er war in der Phase, als wir mit dem Rücken zur Wand standen, der Führungsspieler, den du brauchst", lobt Trainer Joe Enochs den Oldie im Team.

Der US-Amerikaner hebt einen weiteren wichtigen Aspekt hervor.

In der 3. Liga ist der "King" gefürchtet, weil er schwer zu verteidigen ist.
In der 3. Liga ist der "King" gefürchtet, weil er schwer zu verteidigen ist.  © Picture Point / Roger Petzsche

"Bereits in den vergangenen Jahren gab es Angreifer, die von King unheimlich profitiert haben", sagt Enochs mit Blick auf die ehemaligen FSV-Offensivspieler Fabian Eisele, Jonas Nietfeld, Tarsis Bonga oder Lion Lauberbach, für dessen Transfer zum Zweitligisten Kiel die Zwickauer im vergangenen Jahr sogar noch eine stolze Ablöse kassieren konnten. 

Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche

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