FSV Zwickau vergibt zwei Punkte gegen Unterhaching

Zwickau - 0:2 wettgemacht, aber 3:2 vergeben: Der FSV Zwickau hat beim 3:3 (2:2) gegen die SpVgg Unterhaching spät noch zwei Punkte aus der Hand gegeben.

Elias Huth (M.) sorgte für den Ausgleich für Zwickau.
Elias Huth (M.) sorgte für den Ausgleich für Zwickau.  © Picture Point/Gabor Krieg

Dabei lief zunächst so gut wie alles schief. Johannes Brinkies klärte eine Kopfballablage vor die Füße von Alexander Winkler (3.), dessen Schuss von Ali Odabas noch unhaltbar abgefälscht wurde. Nur 90 Sekunden später nickte Paul Grauschopf (5.) nach Eingabe von Moritz Heinrich ein.

Macht sich Brinkies im Eins gegen Eins mit Alexander Fuchs nicht ganz groß, kann Zwickau schon nach sieben Minuten einpacken. Doch mit dieser Aktion ging ein Ruck durch die Mannschaft. Morris Schröter setzte sich am Strafraum energisch durch und steckte auf den besser postierten Leon Jensen, der sofort abzog und an den rechten Pfosten traf (15.).

Die Westsachsen zeigten jetzt deutlich mehr Präsenz in der gegnerischen Hälfte und erzielten zügig den Anschluss. Marcus Godinho bediente Schröter (24.), der die Kugel vom Sechzehner aus in den linken Winkel beförderte.

Haching übernahm nach der Pause erstmal die Regie

Zwickaus Nils Miatke (r.) versucht Jim-Patrick Müller den Ball abzujagen.
Zwickaus Nils Miatke (r.) versucht Jim-Patrick Müller den Ball abzujagen.  © Picture Point/Gabor Krieg

Nun döste die Spielvereinigung vor sich hin. 

Vom Aufstiegsaspiranten kamen nur noch sporadische Angriffe, die die Zwickauer allesamt wegverteidigt bekamen. Das 2:2 war nur eine Frage der Zeit. Davy Frick scheiterte aus fünf Metern noch an Nico Mantl (40.). Gegen Elias Huth (42.) war der starke Hachinger Rückhalt dann aber machtlos. Kurz vor dem Pausentee hätte sich das Blatt beinahe komplett gewendet, doch Mantl rettete gegen Schröter (45.).

Haching kam wacher zurück aus der Kabine und übernahm zunächst die Regie. In dieser Phase war es Brinkies, der gegen Florian Dietz zwei Mal das 2:3 verhinderte (51./54.). Mitten in diese Drangphase hinein traf Schröter (57.). Der Rechtsaußen ging auf seiner Bahn schön durch, zog aus 20 Metern flach ab und erwischte Mantl auf dem falschen Fuß.

Die Partie blieb völlig offen, weil die Rand-Münchner drückten und auf der gegenseite Frick halbrechts aus zehn Metern die Vorentscheidung verpasste (82.). Ganz bitter: Kurz vor Ultimo zirkelte Sascha Bigalke (86.) einen direkten Freistoß in die Freistoßmauer, wo der Ball von Fricks Kopf zu René Lange und von da ins Tor flipperte.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

Mehr zum Thema FSV Zwickau:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0