FSV Zwickau geht mit gemischten Gefühlen in Pause

Zwickau - Der FSV Zwickau geht mit gemischten Gefühlen in die zweiwöchige Auszeit. Die Leistungen sind ordentlich gewesen, die Ergebnisse das komplette Gegenteil. Der Auftakt gegen Aufsteiger Dortmund II. (1:2) ging verloren und um ein Haar auch die Begegnung bei Viktoria Köln (1:1).

Marius Hauptmann (21, l.) setzt sich gegen den Kölner Daniel Buballa durch.
Marius Hauptmann (21, l.) setzt sich gegen den Kölner Daniel Buballa durch.  © imago images/Beautiful Sports

Packt Marius Hauptmann (21) in der 85. Minute nicht die rechte Klebe aus, wären die Schwäne ordentlich gerupft in die zweiwöchige Pokalpause gegangen.

"Starten wir mit zwei Niederlagen, wäre es schon sehr schwierig für den Kopf gewesen. Das späte Tor gibt uns Selbstvertrauen und dann können wir in zwei Wochen gegen Meppen den ersten Heimsieg einfahren", erhofft sich Hauptmann einen Schub.

Was es dazu benötigt, weiß Patrick Göbel, der das 1:1 per Ecke einleitete: "Wir müssen an die Leistung der ersten beiden Spiele anknüpfen, aber offensiv wie defensiv noch ein paar Dinge besser machen."

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Vor allem muss Zwickau mehr Strafraumaktionen kreieren, um die Qualitäten der Boxspieler Ronny König oder Dominic Baumann auszunutzen. Zum Auftakt hat das phasenweise funktioniert, traf König aus fünf Metern per Kopf. Am Kölner Höhenberg dagegen war Essig angesagt.

Dabei zieht jeder Gegner vor dem schnörkellosen Spiel respektvoll den Hut. So auch Viktoria-Coach Olaf Jansen: "Man braucht einen guten Tag. Zwickau macht es einfach, das Einfache aber extrem gut."

Titelfoto: imago images/Beautiful Sports

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