FSV Zwickau wacht nach der Pause auf! König und Starke retten Enochs den Job

Zwickau - Der FSV Zwickau gewinnt das Kellerduell mit dem VfB Lübeck 2:1 (0:1) und fährt den dringend benötigten Dreier ein, mit dem die Westsachsen wieder von den Abstiegsplätzen herunter kommen.

FSV-Stürmer Dustin Willms (l.) und Lübeck-Kicker Sven Mende im Zweikampf.
FSV-Stürmer Dustin Willms (l.) und Lübeck-Kicker Sven Mende im Zweikampf.  © Picture Point/Roger Petzsche

Für den zuletzt in die Kritik geratenen Coach Joe Enochs (49) ist der Heimsieg - der zweite der laufenden Saison - immens wichtig. Dabei waren die Vorzeichen nicht gerade günstig.

So musste Zwickau zu Beginn auf Morris Schröter verzichten. Der Aktivposten hatte erst in der zweiten Wochenhälfte wieder das Training aufnehmen können und saß zunächst nur auf der Bank.

Sein Fehlen auf Rechtsaußen machte sich im Angriffsspiel bemerkbar und so waren es die Gäste, die in der ersten Halbzeit die gefährlicheren Chancen besaßen.

Äußerst brenzlig wurde es bereits nach zwölf Minuten, als ein Einwurf bei Mirko Boland landete, der aus der eigenen Hälfte heraus in die Nahtstelle der Abwehr zum durchgestarteten Pascal Steinwender spielte.

Jozo Stanic grätschte dem einschussbereiten Angreifer den Ball noch mit vollem Risiko vom Fuß.

Mannschaftsaufstellungen vom FSV Zwickau und dem VfB Lübeck

FSV Zwickaus Coach Joe Enochs nimmt Wechsel vor und wird belohnt!

Ausgleich! In der 64. Spielminute traf FSV-Stürmer Ronny König (2.v.l.) zum 1:1.
Ausgleich! In der 64. Spielminute traf FSV-Stürmer Ronny König (2.v.l.) zum 1:1.  © Picture Point/Roger Petzsche

Lübeck setzte brutal aufs Umschaltspiel und die kreuzgefährlichen Pässe in die Tiefe, welche die Gastgeber nur schwer bis gar nicht verteidigt bekamen.

Wieder besaß Boland im Mittelfeld viel mehr Platz, als man ihm bei all seiner Erst- und Zweitligaerfahrung zugestehen darf. Er fand Yannick Deichmann, der durch die Lücke zwischen Steffen Nkansah und Davy Frick durchbrach und von halblinks ins lange Eck einschoss - 0:1 (35.).

Was der FSV in der ersten Halbzeit anbot, war viel zu passiv und harmlos, kurzum enttäuschend. Enochs reagierte, indem er zur Pause doppelt wechselte. Schröter erlöste den schwachen Maximilian Wolfram. Leon Jensen kam für Julius Reinhardt.

Später kam noch Manfred Starke für Can Coskun (61.). Alle Wechsel taten dem Zwickauer Spiel gut und Ronny König (50./54.) kam in der Box bereits zwei Mal gefährlich zum Abschluss, bevor der dritte Versuch diesmal nach Flanke von Jensen saß - 1:1 (64.).

Das war so wichtig und der Beginn einer Drangphase, die Starke mit dem erlösenden 2:1 (84.) belohnte!

Titelfoto: Picture Point/Roger Petzsche

Mehr zum Thema FSV Zwickau:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0