FSV Zwickau rettet beim FCK in wahrer Schlacht in letzter Sekunde einen Punkt!

Kaiserslautern/Zwickau - Der FSV Zwickau lieferte sich mit dem 1. FC Kaiserslautern eine Fußball-Schlacht und errang im Fritz-Walter-Stadion ein spätes 2:2 (0:0).

Der FSV Zwickau und der 1. FC Kaiserslautern lieferten sich ein richtig enges und umkämpftes Spiel!
Der FSV Zwickau und der 1. FC Kaiserslautern lieferten sich ein richtig enges und umkämpftes Spiel!  © imago images/Werner Schmitt

Auf dem legendären "Betze" war von Beginn an richtig was los. Die kurzweilige erste Halbzeit bot Hochkaräter am laufenden Band, wobei der erste Knaller dem Ex-Lauterer Manfred Starke vorbehalten war.

Ihm merkte man an, dass er mit dem vorherigen Arbeitgeber noch eine Rechnung zu begleichen hatte, was beinahe früh gelungen wäre.

Felix Drinkuth flankte von links auf den kurzen Pfosten, wo Starke wuchtig ans Gebälk köpfte (19.).

FSV-Coach Enochs drückt US-Kumpel Berhalter die Daumen
FSV Zwickau FSV-Coach Enochs drückt US-Kumpel Berhalter die Daumen

Marvin Senger schlug den Abpraller für den bereits geschlagenen Keeper Avdo Spahic von der Torlinie.

Danach stand Johannes Brinkies im Brennpunkt und hatte binnen kürzester Zeit drei richtig starke Paraden abzuliefern.

Zunächst bekam der FSV-Kapitän einen Distanzschuss von Marlon Ritter (23.) noch über die Latte bugsiert. Als Felix Götze beim anschließenden Eckball aus dem Gewühl zum Abschluss kam, lenkte Brinkies das Leder an den Pfosten.

Auch von Marvin Pourié (32.) ließ sich der bockstarke Rückhalt nicht bezwingen. Doch auch Zwickau beteiligte sich weiterhin am Offensivspektakel. Bei einem Kopfball von Morris Schröter musste sich Spahic ganz lang machen (33.).

Mannschaftsaufstellungen des FSV Zwickau und des 1. FC Kaiserslautern

FSV Zwickaus Angreifer Mike Könnecke in Bruce Lee-Manier niedergestreckt

Starke (60.) bestrafte kurzzeitig auffällig passive Lauterer nach Ablage von Sturmpartner König. Doch urplötzlich war auch der FCK wieder drin. Brinkies konnte gegen Joker Nicolas Sessa noch klären, den scharfen Nachschuss von Philipp Hercher (64.) bekam er nicht mehr herausgekratzt. Es kam noch dicker! Steffen Nkansah (71.) fälschte eine Pourié-Flanke ins eigene Tor ab.

Danach wurde es hässlich, als Anil Gözütok (76.) Mike Könnecke in Bruce Lee-Manier mit gestrecktem Bein niederstreckte. Glatt Rot! Jean Zimmer holzte Nkansah um, sah dagegen nur Gelb (78.). Ein Witz!

Zwickau ließ sich davon nicht anstecken, sondern gab die sportliche Antwort. Jozo Stanic (90.+4) stocherte in letzter Sekunde zum 2:2 ein. "Beide Mannschaften wollten den Sieg unbedingt haben", fand FSV-Coach Joe Enochs.

Titelfoto: imago images/Werner Schmitt

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