Im Dauereinsatz für den FSV Zwickau: Top-Torjäger Schröter kriecht auf Zahnfleisch

Zwickau - Fußball ist ein Spiel mit Gewinner und Verlierern - selbst wenn die Partie wie am Dienstagabend zwischen dem FSV Zwickau und dem FC Bayern München II. unentschieden endet.

Felix Drinkuth (26, h.) zieht in dieser Szene vor Bayern-Kicker Dennis Weidner (20) ab. Der Zwickauer machte am Dienstag ein gutes Spiel gegen Münchner.
Felix Drinkuth (26, h.) zieht in dieser Szene vor Bayern-Kicker Dennis Weidner (20) ab. Der Zwickauer machte am Dienstag ein gutes Spiel gegen Münchner.  © Picture Point/Gabor Krieg

Während für Morris Schröter (25) auf der rechten Außenbahn die Partie nach einer Stunde beendet war, durfte Felix Drinkuth (26) auf der linken Seite durchspielen.

Zur Erinnerung: Drinkuth stand zuletzt am 25. November 2020 in Köln von der ersten bis zur letzten Minute auf dem Platz.

"Es hat Megaspaß gemacht, gerade bei so einem kampfbetonten Spiel und mit dem späten Ausgleich in der Nachspielzeit", meinte ein gut gelaunter Drinkuth im FSV-TV.

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Und: "In dieser Phase der Saison geht es in erster Linie darum, die nötigen Punkte zu holen. Wer da spielt, ist zweitrangig." Nach seinem guten Auftritt gegen die Bayern dürfte Drinkuth am Samstag beim FC Ingolstadt erneut erste Wahl sein.

Im rechten Mittelfeld läuft mit hoher Wahrscheinlichkeit Schröter auf, auch wenn der 25-Jährige momentan etwas überspielt wirkt. Kein Wunder. Er stand in allen 33 Partien auf dem Platz.

FSV-Coach Enochs setzte nach dem Bayern-Auftritt auf Regeneration

Der Ball soll heute ins Ingolstädter Tor: FSV-Coach Joe Enochs (49).
Der Ball soll heute ins Ingolstädter Tor: FSV-Coach Joe Enochs (49).  © Picture Point/Gabor Krieg

"Morris betreibt einen Riesenaufwand. Er rennt, er sprintet. Dass er nach den vielen englischen Wochen jetzt einen kleinen Durchhänger hat, ist völlig normal", erklärt Trainer Joe Enochs (49).

In den Eins-eins-Situationen agierte der mit zehn Toren beste Schütze der Zwickauer zuletzt unglücklich.

Dem einen oder anderen finalen Pass fehlte die Genauigkeit. Enochs: "Entscheidend ist, dass Morris in diese Situationen kommt. Deshalb ist er so unheimlich wichtig für unser Spiel."

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Der Trainer setzte nach dem Bayern-Auftritt auf Regeneration. "Es ist wichtig, dass die Spieler ihre Pausen bekommen."

Damit die Enochs-Elf in Ingolstadt wieder mit voller Power bis in die Nachspielzeit hinein agieren kann.

Morris Schröter (25) gibt in jedem Spiel Vollgas. Er läuft immer bis zur völligen Erschöpfung. Das wird heute in Ingolstadt wieder nötig sein, um dort zu punkten.
Morris Schröter (25) gibt in jedem Spiel Vollgas. Er läuft immer bis zur völligen Erschöpfung. Das wird heute in Ingolstadt wieder nötig sein, um dort zu punkten.  © imago images/Jan Hübner

Titelfoto: imago images/Jan Hübner

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