FSV Zwickau kassiert bittere Pleite gegen Türkgücü! Sararer schießt München zum Sieg

Zwickau - Lange Gesichter beim FSV Zwickau! Im Corona-Nachholer unterlagen die Westsachsen Türkgücü München mit 0:1 (0:0) und kassierten die dritte Heimniederlage in Folge.

FSV-Mittelfeldmann Morris Schröter und Furkan Zorba (Türkgücü München) im Zweikampf.
FSV-Mittelfeldmann Morris Schröter und Furkan Zorba (Türkgücü München) im Zweikampf.  © Picture Point/Gabor Krieg

Eine kleine Schrecksekunde gab es vor dem Spiel. Wie der FSV bekannt gab, wurde ein Mitglied des Funktionsteams positiv auf Corona getestet wurde (TAG24 berichtete). Die Austragung der Partie blieb davon unberührt.

Zwickau ließ hinten gegen die zweitbeste Offensive der 3. Liga wenig zu und erspielte sich ein optisches Übergewicht. Nach vorne fehlte jedoch die nötige Präzision, um Türkgücüs Fünfer-Abwehrriegel zu überwinden. 

Die wohl beste Möglichkeit ergab sich nach rund einer Viertelstunde, als Julius Reinhardt einen Freistoß aus dem Halbfeld mit der Hacke neben das Tor verlängerte.

Wenn etwas ging, dann über die rechte Außenbahn, wo Morris Schröter seinen Gegenspieler Furkan Zorba einige Male überspielte. 

Doch auch hier galt: Bis zum Strafraum war alles in Ordnung, aber in der Box fehlte das gewisse Etwas. 

So startete der FSV Zwickau in die Partie gegen Türkgücü München

Bitteres Gegentor fällt in der 70. Minute! Sararer trifft gegen FSV-Keeper Brinkies

Bitter! Sercan Sararer (Türkgücü München) trifft zum 0:1 gegen FSV-Torhüter Johannes Brinkies.
Bitter! Sercan Sararer (Türkgücü München) trifft zum 0:1 gegen FSV-Torhüter Johannes Brinkies.  © Picture Point/Gabor Krieg

So schlug Maximilian Wolfram beim Versuch eine scharfe Eingabe von Morris Schröter direkt zu nehmen ein Luftloch (19.).

Türkgücü wurde erst nach rund einer halben Stunde aktiver, ohne Zwingendes zustande zu bringen. Brenzlig wurde es lediglich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit.

Sercan Sararer überspielte Jozo Stanic per Hackentrick. Marco Holz zog zum Strafraum und legte auf Höhe des Elfmeterpunktes ab, sodass Johannes Brinkies Kopf und Kragen riskieren musste, um die Flanke vor Petar Sliskovic zu erreichen.

Zweite Halbzeit, selbes Bild. Die Gastgeber investierten mehr, bissen sich an Münchens Abwehr aber nach wie vor die Zähne aus. Als Leon Jensen aus gut 20 Metern den Hammer ausgepackt hatte, lenkte René Vollath die Kugel übers Tor (55.). Ronny König (62./64.) blieb ebenfalls glücklos.

Das rächte sich, weil die Gäste Offensivkräfte, wie einen Sararer in ihren Reihen wissen, dem eine Gelegenheit genügt. Der Türkgücü-Kapitän enteilte Marco Schikora und behielt vor Brinkies die Nerven - 0:1 (70.). Das machte den Unterschied aus.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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