FSV-Nachholspiel gegen Bayern II: Möker hat noch eine Rechnung aus 2019 zu begleichen!

Zwickau - "Ich fühle mich gut und topfit!" Mit diesen Worten beschrieb FSV-Zwickau-Mittelfeldspieler Yannik Möker (21) am Montag, wie er die Dauerbelastung verträgt, wo doch am Mittwochabend mit dem Nachholspiel bei Bayern München II. die nächste englische Woche fortgesetzt wird. Man gönnt es dem 21-Jährigen voller Tatendrang zu sein, denn eine Selbstverständlichkeit ist es mitnichten.

Yannik Möker (21, r.) versucht hier, den Ball von dem Dresdner Paul Will zu behaupten.
Yannik Möker (21, r.) versucht hier, den Ball von dem Dresdner Paul Will zu behaupten.  © Picture Point/Gabor Krieg

Die Hinrunde war geprägt von Blessuren und einer Corona-Infektion. "Es war keine einfache Zeit. Erst hatte die Achillessehne Probleme gemacht und dann kam am 23. November der positive Corona-Befund, dem eine viereinhalbwöchige Quarantäne folgte", berichtet Möker.

Wie bei Mannschaftskollege Felix Drinkuth stellten sich Symptome ein, die sich auf die Leistungsfähigkeit auswirkten. Möker: "Die Puste war schnell aus."

Dass es im neuen Jahr so schnell mit der Rückkehr funktionierte, ist eine Erfolgsgeschichte, die Möker fortschreiben will: "Momentan läuft alles nach Plan. Die letzten Spiele waren eine geile Erfahrung!"

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Von den sieben Partien seit dem Jahreswechsel absolvierte er die letzten vier, stand dabei zuletzt drei Mal in der Startelf. Coach Joe Enochs (49) bot den Neuzugang vom VfL Wolfsburg II. jedesmal neben dem erfahrenen Mike Könnecke (32) auf. "Wir haben einen richtig guten Draht zueinander und ich kann mir einiges abschauen", berichtet Möker.

Wen wundert's, ist Könnecke doch ebenfalls ein früherer Wölfe-Spieler. "Als Mike in der 'U23' spielte, war ich in der Jugend, aber man kennt die Gegebenheiten und da gibt es Einiges, um darüber zu reden", meint Möker.

Elf Jahre Altersunterschied trennen beide. Könnecke verließ die Autostadt 2011 gen Erzgebirge Aue, von wo aus er 2016 mit dem Drittligaaufstieg nach Zwickau kam. Möker zog es letzten Sommer in die 3. Liga, ein Jahr später als geplant: "2019 unterlagen wir mit dem VfL in der Relegation gegen Bayern II. Das Hinspiel hatten wir 3:1 gewonnen, verloren dann aber trotz 1:0-Führung an der Grünwalder Straße 1:4."

Möker will sich heute dafür revanchieren: "Es ist noch eine Rechnung offen, die ich begleichen will."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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