FSV Zwickau macht's spannend, aber König klärt alles

Zwickau - Wo der FSV Zwickau vor zwei Jahren noch scheiterte, löste er am Sonnabend sein Ticket fürs Achtelfinale im Sachsenpokal. Dabei machten es die Schwäne bei Inter Leipzig (3:1) unnötig spannend.

Die Zwickauer Kicker feierten zusammen mit ihren Fans den Einzug ins Achtelfinale des Sachsenpokals.
Die Zwickauer Kicker feierten zusammen mit ihren Fans den Einzug ins Achtelfinale des Sachsenpokals.  © Picture Point/Gabor Krieg

Marco Schikora (27) und Lars Lokotsch (25) hatten die zwei Ligen höher spielenden Gäste im Torgauer Hafenstadion zeitig komfortabel in Front gebracht.

"Die zwei frühen Tore spielten uns hinein. Machen wir nicht den einen Fehler, ist das Spiel einfacher", kommt Coach Joe Enochs (50) aufs 1:2 durch Obinna Johnson Iloka zu sprechen.

Vorausgegangen war ein haarsträubender Rückpass von Yannik Möker (22), den Iloka ausnutzte und den aus seinem Tor gekommenen Johannes Brinkies (28) überraschte.

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"Wir bringen den Gegner wieder ins Spiel hinein. So ein Pass kann auf diesem Platz passieren", wollte Enochs den Stab über keinen Spieler brechen.

Es blieb unnötig spannend, was aber auch daran lag, dass Zwickau – u. a. Lokotsch kurz nach Wiederanpfiff – Möglichkeiten zum frühen 3:1 liegen ließ. Enochs: "Ich hätte mir gewünscht, dass wir die klaren Torchancen nutzen, um für Ruhe zu sorgen."

FSV-Oldie Ronny König (38) beseitigte mit seinem Treffer zum 3:1 alle Zweifel.
FSV-Oldie Ronny König (38) beseitigte mit seinem Treffer zum 3:1 alle Zweifel.  © Picture Point/Gabor Krieg

Stattdessen musste und durfte sich der 50-Jährige auf die Abwehr verlassen, die, wie zuletzt in der Liga, kaum etwas anbrennen ließ und Iloka im Griff hatte. "Die Jungs haben nichts anbrennen lassen, Konter unterbunden und ein gutes Gegenpressing gespielt", findet Enochs. Routinier Ronny König (38) beseitigte in der 86. Minute mit dem 3:1 jegliche Restzweifel.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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