FSV-Patzer in Mannheim? Frick: "Wäre arschblind!"

Zwickau - Corona-Test, Regeneration und dann ab in den Mannschaftsbus: Das Programm beim FSV Zwickau war am Freitagvormittag eng getaktet.

Das letzte Mal zittern: Heute spielt die Mannschaft von Trainer Joe Enochs gegen SV Waldhof Mannheim.
Das letzte Mal zittern: Heute spielt die Mannschaft von Trainer Joe Enochs gegen SV Waldhof Mannheim.  © Picture Point/Gabor Krieg

Ein letztes Mal ging die Mannschaft von Trainer Joe Enochs auf Reisen. Aus Mannheim zurückkommen wollen sie heute Abend als Drittligist - und nicht als Absteiger in die Regionalliga!

Die Ausgangsposition ist nach zwei Dreiern in Folge sehr gut. Doch Abwehrchef Davy Frick warnt: "Wir sind weiter im Rennen. Aber wir haben noch nichts erreicht. Wir müssen beim SV Waldhof nachlegen. Danach können wir feiern."

Das Enochs-Team ist nach der extrem bitteren 1:2-Niederlage bei Preußen Münster wieder aufgestanden, feierte gegen Eintracht Braunschweig - mit der sensationellen Wende in der Nachspielzeit - und den Chemnitzer FC knappe Heimsiege. Beeindruckend!

Dass sich die Mentalitäts-Monster aus Westsachsen beim Tabellenneunten, der mit Ex-CFC-Kapitän Kevin Conrad, Michael Schultz und Jonas Weik drei Spieler bereits in den Urlaub geschickt hat, noch die Butter vom Brot nehmen lässt - schwer vorstellbar! 

Zu fokussiert, routiniert und konzentriert wirken die Zwickauer, die nach Rückschlägen immer wieder aufgestanden ist.

FSV Mittelfeldmann Frick vor Mannheim-Match: "90 Minuten Gas geben, alles raushauen!"

Davy Frick (l.), hier im Duell mit dem Unterhachinger Sascha Bigalke, weiß, das er mit dem FSV Zwickau heute in Mannheim noch einmal 90 Minuten Vollgas geben muss, um allen Eventualitäten im Abstiegs-Fernduell mit dem Chemnitzer FC aus dem Weg zu gehen.
Davy Frick (l.), hier im Duell mit dem Unterhachinger Sascha Bigalke, weiß, das er mit dem FSV Zwickau heute in Mannheim noch einmal 90 Minuten Vollgas geben muss, um allen Eventualitäten im Abstiegs-Fernduell mit dem Chemnitzer FC aus dem Weg zu gehen.  © Picture Point/Gabor Krieg

Frick bleibt dennoch vorsichtig: "Chemnitz ist keine schlechte Mannschaft. Sie können gegen Hansa Rostock gewinnen, wir in Mannheim verlieren. Von daher: Immer schön auf dem Teppich bleiben, 90 Minuten Gas geben, alles raushauen!"

Der Enochs-Elf sollte auf Grund des besseren Torverhältnisses ein Unentschieden reichen. Frick will mehr: "Mindestens ein Punkt - diese Rechnung ist gefährlich. Gewinnen heißt das Ziel, dann bleibst du sicher drin!"

Am Ende der fünften englischen Woche in Folge heißt es für den FSV: ein letztes Mal auf die Zähne beißen und über die Schmerzgrenze hinaus gehen. "Bei diesem Mammutprogramm kommst du gar nicht zum Nachdenken. Das ist ganz gut", erklärt Frick. 

"Die Truppe lebt. Wenn wir uns das noch nehmen lassen, das wäre arschblind."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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