Nach Mannheim ist vor Köln! FSV-Trainer Enochs: "Über einen Zähler zu drei Punkten!"

Zwickau - Die Devise für die englische Woche gab FSV-Trainer Joe Enochs (49) direkt nach der Nullnummer gegen Waldhof Mannheim aus: "Wir wollen über einen Zähler zu drei Punkten kommen."

Johannes Brinkies (27, M.) und Davy Frick (30) verteidigen im Verbund gegen den Mannheimer Dominik Martinovic (23).
Johannes Brinkies (27, M.) und Davy Frick (30) verteidigen im Verbund gegen den Mannheimer Dominik Martinovic (23).  © imago images/Jan Hübner

Den ersten kleinen Schritt raus aus der Ergebniskrise haben die Zwickauer am Sonnabend getan. Der nächste soll Dienstagabend bei Viktoria Köln folgen.

"Wie Mannheim ist auch das eine sehr spielstarke Mannschaft, die ihre Gegner auseinandernehmen kann", weiß Enochs um die Schwere der Aufgabe. Am Sonntag verspielte das Team von Ex-Aue-Coach Pavel Dotchev (55) beim 2:2 in Unterhaching eine 2:0-Führung. Die Aufstiegsränge sind trotzdem weiter in Reichweite.

Auffällig sind die 18 Gegentore, die Köln in elf Spielen kassierte. Das sind fünf mehr als beim FSV Zwickau.

Der freute sich am Sonnabend, dass erstmals seit dem 4. Spieltag (2:0 in Halle) hinten mal wieder die Null stand.

"Das war ein Schritt in die richtige Richtung", findet FSV-Coach Enochs

Geht doch!, scheint FSV-Coach Joe Enochs (49, r.) seinem Co Robin Lenk (36) angesichts der Defensivleistung zu sagen
Geht doch!, scheint FSV-Coach Joe Enochs (49, r.) seinem Co Robin Lenk (36) angesichts der Defensivleistung zu sagen  © imago images/Jan Hübner

"Ich bin zufrieden mit unserem Auftritt gegen eine ganz starke Mannheimer Mannschaft und sehe den Punkt als Erfolg, auch wenn es fußballerisch über weite Strecken der Partie nicht viel war", befand Abwehrchef Davy Frick (30): "Wir können auch Fußball spielen. In der Phase, in der wir uns aktuell befinden, müssen wir aber erst einmal die Grundtugenden abrufen."

Ganz so schlecht sah Trainer Enochs die spielerische Leistung seiner Elf nicht: "Wir waren vor allem in der ersten Halbzeit sehr bissig und haben uns gute Torchancen erarbeitet, müssen da in Führung zu gehen. Die zweite Halbzeit war etwas passiver, aber am Ende kamen wir wieder. Das war ein Schritt in die richtige Richtung."

Und was muss besser werden, damit in Köln mehr als ein Zähler herausspringt? Enochs: "Die Absprache untereinander. Wir müssen etwas mutiger sein, schneller herausschieben. Gegen Mannheim hatte ich Anfang der zweiten Halbzeit das Gefühl, dass wir zu tief standen und uns nicht getraut haben, den Ballführenden anzulaufen."

Titelfoto: imago images/Jan Hübner

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