FSV Zwickau: Nach Möker-Verletzung werden Karten neu gemischt

Zwickau - Joe Enochs (49) wird am Sonntag bei Türkgücü München gegenüber der Derbyniederlage gegen Dynamo Dresden (0:2) Wechsel vornehmen.

Maurice Hehne (32, l.) im Zweikampf mit Dresdens Heinz Mörschel.
Maurice Hehne (32, l.) im Zweikampf mit Dresdens Heinz Mörschel.  © Gabor Krieg/ Picture Point

Abwehrboss Davy Frick (30) kehrt beim FSV Zwickau nach Gelbsperre zurück. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Neu gemischt werden die Karten dagegen im zentralen Mittelfeld, wo Yannik Möker (21) zuletzt gesetzt war.

Der 21-Jährige zog sich letzten Sonnabend früh im Derby einen Bänderriss im rechten Sprunggelenk zu, fällt damit wochenlang aus. Für ihn sprang Maurice Hehne (32) kurzfristig ein. "Es war schön, mal wieder auf dem Platz zu stehen", betont Hehne, nachdem er zuvor dreimal in Folge nicht im Kader stand.

Diesmal war er dagegen erster Nachrücker - und die einzige Option, weil Leon Jensen (23) nicht ins Aufgebot berufen wurde und Julius Reinhardt (32) nicht zur Verfügung stand.

Für den 23-Jährigen sprach die defensivere Ausrichtung, wie Enochs anschließend hervorhob. "Ich ackere immer, versuche alles zu geben", schiebt Hehne nach. Mit diesem Pfund will er auch in München wuchern, wenn man ihn lässt.

Yannik Möker (21) wurde beim Derby gegen Dynamo noch auf dem Rasen behandelt.
Yannik Möker (21) wurde beim Derby gegen Dynamo noch auf dem Rasen behandelt.  © Gabor Krieg/ Picture Point

Am Sonntag werden Kleinigkeiten entscheiden, wie das Hinspiel gegen den Aufsteiger zeigte. Zwickau hatte mehr Anteile und Chancen, durfte nie und nimmer verlieren und doch entschied Sercan Sararer die Partie mit einem Konter.

Hehne fordert deshalb Konsequenz mit und gegen den Ball: "Wir müssen von Anfang an da sein, die Standards besser verteidigen und unsere Chancen nutzen, auch wenn es nicht immer viele sind."

Titelfoto: Gabor Krieg/ Picture Point

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