Feiert FSV-Neuzugang Lokotsch im Löwen-Käfig sein Drittliga-Debüt?

Zwickau - Blitzstart, Bank oder Canapé? Die Antwort auf diese Frage ließ sich FSV-Trainer Joe Enochs (49) vor der Abreise nach München nicht entlocken.

Lars Lokotsch wurde in dieser Woche vom FSV Zwickau verpflichtet. Darf der 24-jährige Stürmer schon heute sein Debüt feiern?
Lars Lokotsch wurde in dieser Woche vom FSV Zwickau verpflichtet. Darf der 24-jährige Stürmer schon heute sein Debüt feiern?  © imago images/Noah Wedel

Mit Lars Lokotsch (24) begrüßte der Fußball-Lehrer in dieser Woche ein neues Gesicht beim FSV Zwickau. Der 24 Jahre alte Stürmer ist voller Tatendrang und von den neuen Teamkollegen sehr gut aufgenommen worden. "Alle sind sehr engagiert, ambitioniert und fokussiert", verriet Lokotsch die ersten Eindrücke.

Dass Enochs nach zwei Siegen in Folge große Veränderungen am Stammpersonal vornehmen wird, ist kaum zu erwarten. Zumal Lokotsch noch kein einziges Drittligaspiel in seiner Karriere bestritten hat, dem FSV-Coach bis auf den angeschlagenen Marcus Godinho (23) alle Spieler zur Verfügung stehen und die heutige Aufgabe beim TSV 1860 eine verdammt schwere ist.

Die Löwen können mit einem Sieg an Spitzenreiter Dynamo Dresden vorbeiziehen. "Sehr robust, sehr abgeklärt, gut gegen den Ball arbeitend, torgefährlich, taktisch flexibel", lobte Enochs den Gegner in höchsten Tönen: "Eine echte Spitzenmannschaft, nicht erst seit einigen Wochen, sondern die gesamte Saison."

Verstecken werden sich die Westsachsen trotzdem nicht. Sie nehmen das Selbstbewusstsein aus den letzten beiden siegreichen Partien mit. "Wir fahren nach München, um Punkte zu holen", stellte Enochs klar.

FSV-Coach Enochs warnt vor TSV 1860 München: "Sie sind sehr variabel und flexibel"

Für seine Mannschaft gilt es, vom Anpfiff weg hellwach zu sein. "1860 hat die Grundformation während den Spielen gegen Meppen und Ingolstadt mehrmals verändert. Da sind sie sehr variabel und flexibel", warnt Enochs.

Im Umkehrschluss heißt das für seine Elf: "Kompakt und eng beeinander zu stehen. Wenn wir was tun, lassen wir wenig Torchancen zu. Bekommen die Münchner Räume, nutzen sie das eiskalt aus."

Leon Jensen (23) steht nach Gelbsperre wieder bereit. Sportdirektor Toni Wachsmuth (34) erwartet, "dass der Platz tief und schlammig sein wird. Darauf müssen wir uns einstellen." Was nicht nur an den Niederschlagsmengen in den vergangenen Tagen liegt.

Ortsnachbar Türkgücü bestritt sein Heimspiel gegen Mannheim am gestrigen Samstag ebenfalls an der Grünwalder Straße.

Titelfoto: imago images/Noah Wedel

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