Schwarze FSV-Heimserie hält an: Zwickau unterliegt Kaiserslautern!

Zwickau -  Der FSV Zwickau hat auch das vierte Heimspiel in Folge verloren! Gegen den bis dato noch sieglosen 1. FC Kaiserslautern hieß es am Ende 1:2 (0:0).

Nichts zu machen für FSV-Keeper Johannes Brinkies: Kaiserslauterns Marvin Pourie nimmt Anlauf zum Strafstoß und erzielt damit das 1:0 für den FCK.
Nichts zu machen für FSV-Keeper Johannes Brinkies: Kaiserslauterns Marvin Pourie nimmt Anlauf zum Strafstoß und erzielt damit das 1:0 für den FCK.  © Gabor Krieg/ Picture Point

Die Enochs-Elf war zu Beginn nicht auf der Höhe. Daniel Hanslik profitierte von einem Fehler Davy Fricks und musste nur noch Johannes Brinkies umkurven.

Der blieb jedoch ganz lange stehen und verkürzte die Ecke im richtigen Moment (12.). 

Noch knapper wurde es acht Minuten später. Marco Schikora grätschte am Sechzehner ins Leere und Hanslik schloss sofort ab. Brinkies fuhr den rechten Fuß aus, womit er den Ball noch ablenkte (20.).

Das war schon regelrecht fahrlässig, was die Roten Teufel vor dem Tor veranstalteten. Auf der Gegenseite verzeichnete Zwickau eine Halbchance, als ein straffes Zuspiel von Morris Schröter an Freund und Feind vorbeipfiff (25.).

Insgesamt kam vom FSV, dessen Mittelfeld mit dem schnellen Kombinationsspiel der Gäste arge Probleme hatte, zu wenig.

So startete der FSV Zwickau in die Partie

FSV-Co-Trainer Lenk kassiert Gelb-Rot

FCKs Kenny Prince Hussein Redondo und der Zwickauer Jozo Stanic kämpfen um den Ball.
FCKs Kenny Prince Hussein Redondo und der Zwickauer Jozo Stanic kämpfen um den Ball.  © Gabor Krieg/ Picture Point

Vor allem Manfred Starke wirkte gegen seinen Ex-Klub überfordert.

Beim Gang in die Halbzeitpause griff er sich dann immer wieder an die Leiste und blieb in der Kabine. Für ihn kam mit Wiederanpfiff Felix Drinkuth. Und der hatte in der 47. Minute sofort die Führung auf dem Fuß.

Hikmet Ciftci behinderte ihn entscheidend und die Kugel ging rechts daneben. Zwickau fand besser in die Partie und geriet durch einen strittigen, wohl aber vertretbaren Elfmeterpfiff von Wolfgang Haslberger in Rückstand.

Das war passiert: Leon Jensen ging mit Kenny Redondo im Strafraum zum Ball, trat ihm dabei auf den Fuß. Marvin Pourie war es schnurzegal - 0:1 (56.).

Nur zwei Minuten später sah FSV-Co-Trainer Robin Lenk wegen Meckerns Gelb-Rot.

Mit mächtig Wut im Bauch rannten die Hausherren an und drängten auf den Ausgleich, der Schikora nach Eckball von Jensen gelang (77.). Doch auch Lautern hatte noch einen parat.

Nach Flanke von links stand niemand am langen Pfosten bei Hendrick Zuck - 1:2 (86.).

Titelfoto: Gabor Krieg/ Picture Point

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