FSV-Coach Enochs zur Aufholjagd: "Unfassbar!"

Zwickau - Verständlich, dass am Sonntag kein Rot-Weißer mit einem Grinsen vom Platz ging. Zu sehr wirkte der späte Ausgleich der SpVgg Unterhaching nach. Der FSV Zwickau hatte extrem viel investiert, um ein Debakel abzuwenden, zurück ins Spiel zu finden und bis zur 86. Minute am Sieg zu schnuppern.

FSV-Coach Joe Enochs lobte sein Team für das kämpferische Aufbegehren.
FSV-Coach Joe Enochs lobte sein Team für das kämpferische Aufbegehren.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Man liegt nach fünf Minuten 0:2 hinten, gegen so eine spielstarke Mannschaft. Unfassbar, wie die Jungs zurückgekommen sind", lobte Coach Joe Enochs.

Keeper Johannes Brinkies hatte ein mögliches 0:3 verhindert, Zwickau im Spiel gehalten. Das nutzten die Westsachsen, drängten die Gäste in deren Hälfte und waren drauf und dran, die Partie bereits vorm Kabinengang zu drehen. 

"Von daher war ich über das 2:2 zur Pause nicht unglücklich", meinte Haching-Coach Claus Schromm.

Dessen Jungs legten dann einen Zacken zu, doch das Tor fiel auf der Gegenseite. "Wir hatten zehn Minuten zu tun und machen dann das 3:2, verpassen es aber nachzulegen", trauerte Enochs den Möglichkeiten von Gerrit Wegkamp (68.) und von Davy Frick (82.) nach. 

Der Chancenwucher rächte sich und tut richtig weh.

FSV Zwickau lässt wichtige Punkte liegen

Weil Münster und Chemnitz jeweils Zähler liegen ließen, hätte der FSV vor der morgigen Partie in Großaspach einen Befreiungsschlag landen können. 

Stattdessen ließ sich die Enochs-Elf in der letzten Viertelstunde um wichtige Punkte bringen. Einmal mehr wie die Statistik zeigt: Zwischen der 76. Spielminute und dem Schlusspfiff ließ Zwickau 17 seiner 52 Gegentore zu.

Aber, und das ist auch beachtlich: Die Schwäne zeigten sowohl gegen Rostock (2:2) als auch gegen Unterhaching Moral und kamen nach einem 0:2 zurück.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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