FSV-Trainer Enochs vor Verl-Nachholer: "Mit einem Sieg über den Strich!"

Zwickau - Die Drittliga-Hinrunde 2020/21 ist seit dem vergangenen Wochenende Geschichte. Nicht für alle. 14 der 20 Klubs müssen einmal nachsitzen. Für den FSV Zwickau stehen gar noch drei Nachholer an.

Muss am Dienstag mit seiner Elf gegen den SC Verl ran: FSV-Coach Joe Enochs.
Muss am Dienstag mit seiner Elf gegen den SC Verl ran: FSV-Coach Joe Enochs.  © Picture Point/Gabor Krieg

Daraus resultiert die gute Botschaft vor dem Duell am Dienstag beim SC Verl: Das rettende Ufer ist für die Westsachsen trotzdem nur zwei Punkte entfernt. Trainer Joe Enochs (49): "Das muss unser Ziel sein: Mit einem Sieg in Verl über den Strich zu springen und zwei weitere Mannschaften hinter uns zu lassen."

Positiv zu bleiben, das ist im nervenaufreibenden Abstiegskampf enorm wichtig. Enochs weiß, dass seine Mannschaft beim 0:2 gegen Ingolstadt über weite Strecken kein gutes Spiel abgeliefert hat.

"So sehr diese und die Heimniederlage gegen Rostock, zwei Spitzenteams, schmerzen: Wir haben von den letzten vier Partien zwei gewonnen. Das nehmen wir mit. Wir müssen an uns glauben", betont der Trainer.

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Die Westsachsen brachen am Montagvormittag auf. "Die Wetterverhältnisse in den vergangenen Tagen haben es nicht zugelassen, dass wir auf Großfeld trainieren konnten. Das wollen wir in Verl, wo kein Schnee liegt, nachholen", so Enochs.

Drei verletzte Spieler mussten zu Hause bleiben: Yannik Möker (21), Felix Drinkuth (26) und Marcus Godinho (23).

FSV-Coach Enochs warnt vor dem SC Verl: "Müssen extrem aufpassen"

Der SC Verl, im vergangenen Sommer aufgestiegen, hat sich etwas überraschend in der Spitzengruppe der 3. Liga festgesetzt. Am Sonnabend verpassten sie gegen Kellerkind Kaiserslautern (1:1) den Heimsieg und Sprung auf Platz drei.

Enochs: "Was auffällig ist: Sie geben nie auf, sind nach Rückständen sehr oft zurückgekommen, wie zuletzt nach einem 1:3 in Unterhaching." Diese Partie gewann Verl durch drei Tore in den letzten fünf Minuten mit 4:3.

"Sie spielen erfrischenden Fußball", erklärt Enochs und warnt vor der gefährlichen Offensiv-Abteilung: "Sie versuchen immer wieder, die zweiten Bälle zu gewinnen. Was sie unheimlich gut machen: das Umschalten nach Ballgewinn. Da müssen wir extrem aufpassen."

"Diese Konter zu unterbinden und die eigenen Chancen eiskalt zu nutzen, wird der Schlüssel zum Erfolg sein."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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