FSV Zwickau: Trotz Überzahl beim 1. FC Magdeburg nur Remis

Zwickau - Der FSV Zwickau muss sich trotz einer über 50-minütigen Überzahl beim 1. FC Magdeburg mit einem 0:0 begnügen.

In der 41. Spielminute kassierte Magdeburg-Spieler Alexander Bittroff (32, 2.v.l.) eine Rote Karte. Der FSV Zwickau war damit 50 Minuten in der Überzahl.
In der 41. Spielminute kassierte Magdeburg-Spieler Alexander Bittroff (32, 2.v.l.) eine Rote Karte. Der FSV Zwickau war damit 50 Minuten in der Überzahl.  © picture point/Sven Sonntag

Vor der Partie gegen zuletzt viermal siegreiche Magdeburger hätte den einen Zähler sicherlich jeder beim FSV sofort unterschrieben.

Zumal die Gastgeber die Anfangsphase bestimmten und Andreas Müller die frühe Führung auf dem Fuß hatte. Seinen Schuss von der Strafraumgrenze kratzte Johannes Brinkies aus dem rechten Kreuzeck (4.).

Auf der Gegenseite setzte Mike Könnecke das erste Ausrufezeichen - und was für eins! Aus rund 25 Metern zog der 32-Jährige ansatzlos ab. Morten Behrens streckte sich und bekam das Leder tatsächlich noch an den Pfosten gelenkt (35.).

Nachdem Alexander Bittroff in der 41. Spielminute für ein Foul gegen Jozo Stanic mit Gelb-Rot runter musste, hätten die Gäste mehr aus ihrer numerischen Überzahl machen müssen, doch Magdeburg tat den Gästen nicht den Gefallen, sich nur hinten reinzustellen, sondern suchte weiter den Weg nach vorne.

Zwingend wurde es aber selten.

Mannschaftsaufstellungen des FSV Zwickau und vom 1. FC Magdeburg

Magdeburg-Kicker Sören Bertram (29, links) und FSV-Mittelfeldmann Can Coskun (23) im Zweikampf.
Magdeburg-Kicker Sören Bertram (29, links) und FSV-Mittelfeldmann Can Coskun (23) im Zweikampf.  © picture point/Sven Sonntag

Bitter! FSV-Kicker Lokotsch verpasst das 1:0

So lebte das intensiv geführte Ostduell lange Zeit von der Spannung, in Erwartung, dass doch noch der Lucky Punch kommt. Und Lars Lokotsch hätte fünf Minuten nach seiner Einwechslung dafür sorgen können, vielleicht sogar müssen.

Als Morris Schröter über rechts energisch in den Strafraum zog, war klar, dass das Zuspiel auf den langen Pfosten kommen würde, wo Lokotsch auch einlief, aber mit der Stiefelspitze zu spät kam (82.).

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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