FSV-Spieler Schikora als Sechser! Dieser Enochs-Schachzug war genial

Zwickau - Geht der FSV Zwickau mit einer neuen Doppel-Sechs in die entscheidende Phase der Saison? Trainer Joe Enochs (49) beorderte am Sonntag in München Marco Schikora (26) an die Seite von Routinier Mike Könnecke (32). Mit diesem taktischen Schachzug legte der Fußball-Lehrer die gesamte Offensive von Türkgücü lahm.

Mit seinem taktischen Schachzug konnte FSV-Coach Joe Enochs (49) die Offensive der Münchner überraschen.
Mit seinem taktischen Schachzug konnte FSV-Coach Joe Enochs (49) die Offensive der Münchner überraschen.  © Picture Point / Gabor Krieg

Die beiden Abräumer vor der Zwickauer Abwehr ließen die Kreativ-Abteilung um Sercan Sararer (31) nie zur Entfaltung kommen. Darüber hinaus kurbelten Könnecke und Schikora das eigene Spiel an.

Könnecke war es auch, der in der 88. Minute im Mittelkreis energisch nachsetzte, den Ball eroberte und in den Lauf von Morris Schröter spielte.

Der lief Richtung Grundlinie, brachte die Maßflanke an den Fünfmeterraum, die Manfred Starke mit einem wuchtigen Kopfball zum 1:0 veredelte.

"Marco, gelernter Außenverteidiger, hat sehr viel Stabilität in unser zentrales Mittelfeld gebracht. Er war sehr zweikampfstark und hat trotzdem das spielerische Element nicht vernachlässigt", lobte Enochs den 26-Jährigen.

FSV-Coach Enochs fiel die Entscheidung für die Startelf in München sehr schwer

Mannhafter Einsatz! Zwickaus Marco Schikora (26, r.) behauptete sich gegen Türkgücü-Torjäger Sercan Sararer (31).
Mannhafter Einsatz! Zwickaus Marco Schikora (26, r.) behauptete sich gegen Türkgücü-Torjäger Sercan Sararer (31).  © imago imago/Markus Fischer

Auch den Torschützen hob der FSV-Trainer nach dem 1:1 an der Grünwalder Straße explizit hervor.

"Nach der sehr griffigen Trainingswoche war es für mich wirklich schwer zu entscheiden, wer mit nach München kommt und von Beginn an aufläuft", verriet Enochs.

Und: "Manni, der gegen Dresden gut gespielt hat, saß zunächst nur auf der Bank. Dann ist er reingekommen und hat mit seiner Ballsicherheit und Torgefährlichkeit genau das gezeigt, was wir von ihm erwartet haben."

Lohn war das vierte Saisontor des Angreifers und die Aussicht, am Freitagabend gegen Verl vielleicht wieder in der ersten Elf zu stehen.

Titelfoto: imago imago/Markus Fischer

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