39 Punkte sind nicht genug: FSV-Abwehrmann Strietzel sieht Qualität für mehr

Zwickau - Debütanten-Ball beim FSV Zwickau! Mit Torhüter Matti Kamenz (22) und Bastian Strietzel (22) tauchten gegen Wehen Wiesbaden gleich zwei 22-Jährige erstmals in dieser Saison in der Zwickauer Startelf auf.

Bastian Strietzel (22, r.) feierte gegen Wiesbaden sein Startelf-Debüt.
Bastian Strietzel (22, r.) feierte gegen Wiesbaden sein Startelf-Debüt.  © imago images/Karina Hessland

"Ich stand ja schon eine Woche zuvor in Kaiserslautern auf dem Spielberichtsbogen. Dann kam die Absage. Dieses Mal hat es geklappt", freute sich Strietzel. Er vertrat in der Innenverteidigung den erkälteten Steffen Nkansah (24).

"Ich war ein bisschen nervös, das muss ich ehrlich sagen", meinte Strietzel: "Das waren meine ersten 90 Minuten nach sehr, sehr langer Zeit." Stimmt. Sein letzter Einsatz über die komplette Distanz war am 8. März 2020.

Damals trug er das Trikot des ZFC Meuselwitz und spielte in der Regionalliga Nordost, die kurz darauf die Saison Corona-bedingt abbrach. Zu diesem Zeitpunkt stand der gebürtige Markranstädter schon längst in den Notizblöcken der Zwickauer.

Bei seinem neuen Verein war viel Geduld gefragt. Im Januar kam Strietzel zu drei Kurzeinsätzen. Am Sonntag durfte er länger ran und rückte Sekunden vor der Pause in den Fokus. An der Seitenlinie verlor er den Ball gegen Gustaf Nilsson (23) - der Ausgangspunkt zum 0:1.

"Wenn du vorn die Tore nicht schießt und dann - wie in meinem Fall - hinten einen Fehler machst, dann bist du auch mal der Dumme", erklärte Strietzel: "Doch wir wussten, dass wir nach Rückständen immer stark sind und zurückkommen können. Wir haben uns in der Pause gesagt, dass wir einfach weiter gierig sein und den Gegner zu Fehlern zwingen müssen. Das ist uns gut gelungen."

Zwickau drehte das umkämpfte Spiel, feierte den dritten Sieg in Serie und reist mit breiter Brust zum KFC Uerdingen. "Jeder zieht bei uns mit. Auch die, die während des Spiel reinkommen, geben alles. Das ist einfach cool", sagt Strietzel: "Wir haben jetzt 39 Punkte. Aber wir wollen mehr, weil wir wissen, was in dieser Mannschaft steckt, was für eine gute Breite und Qualität wir im Kader haben."

Die Krefelder müssen sich am Samstag warm anziehen!

Titelfoto: imago images/Karina Hessland

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