Dritte Pleite in Serie! FSV Zwickau verliert auch beim SV Wehen Wiesbaden

Wiesbaden - Der FSV Zwickau befindet sich weiterhin im freien Fall! Beim vor dem Drittliga-Spieltag zu Hause noch sieglosen SV Wehen Wiesbaden unterlag die Enochs-Elf mit 1:3 (1:2) und kassierte damit die dritte Niederlage in Serie.

Wiesbadens Sturmtank Philipp Tietz (2.v.l.) wird von gleich drei FSV-Verteidigern umringt.
Wiesbadens Sturmtank Philipp Tietz (2.v.l.) wird von gleich drei FSV-Verteidigern umringt.  © imago images / Eibner

Dabei hätte alles so gut beginnen können. Dustin Willms, einer von drei Neuen in der Startaufstellung, bekam die frühe Führung auf dem Silbertablett serviert, doch der 21-jährige Angreifer vergab freistehend. 

Gianluca Korte bestrafte diese Nachlässigkeit prompt, indem er nach Stellungsfehler in Zwickaus Hintermannschaft am langen Pfosten zum 1:0 einschob (7.). 

Als Maurice Malone nach gewonnenem Zweikampf links auf und davon sprintete und Paterson Chato (15.) unbedrängt einschießen durfte, deutete vieles auf einen gebrauchten Nachmittag hin.

Doch die Gäste strafften sich und auch Wiesbaden, das zuletzt zweimal in Folge vier Gegentore kassierte, zeigte, dass es hinten alles andere als sattelfest ist. 

Mannschaftsaufstellungen des FSV Zwickau und SV Wehen Wiesbaden

Dustin Willms Anschlusstor reicht dem FSV Zwickau beim SV Wehen Wiesbaden nicht

Dustin Willms (v.-l., hier im Zweikampf mit Wehens Innenverteidiger Sascha Mockenhaupt), erzielte den Treffer für Zwickau.
Dustin Willms (v.-l., hier im Zweikampf mit Wehens Innenverteidiger Sascha Mockenhaupt), erzielte den Treffer für Zwickau.  © mago images / Nordphoto

Willms nutzte dies aus und traf zum 1:2 (16.). Insgesamt kam nach vorne allerdings zu wenig, sodass der SVWW das Zepter in der Hand behielt. 

Kurz vor der Pause fand Benedict Hollerbach Phillip Tietz, dessen schnörkellose Volleyabnahme an die Querlatte klatschte.

Wollte Zwickau noch etwas Zählbares mitnehmen, musste mit dem Seitenwechsel eine deutliche Leistungssteigerung einhergehen. 

Doch die blieb aus, weil sich der Gegner zurückzog und die Angriffe zu ideenlos waren. 

Ganz anders der SVWW. Erst verhinderte Johannes Brinkies (60.) gegen Hollerbach und Malone das 1:3, dann half die Querlatte gegen Jakov Medic (78.) aus.

Das dritte Gegentor zeichnete sich unweigerlich ab. Davy Frick foulte Chato im Strafraum und Tietz verwandelte sicher vom Punkt (83.).

Titelfoto: imago images / Eibner

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