FSV mit brotloser Kunst am 4. Advent! Zwickau kassiert sechste Heimpleite

Zwickau - Die Horror-Serie im eigenen Stadion hält an! Der FSV Zwickau verliert das Ostduell gegen Hansa Rostock mit 0:2 (0:1) und kassiert bereits die sechste Niederlage im achten Heimspiel.

Zwickaus Maximilian Wolfram (r.) kassierte in der 42. Minute eine Gelbe Karte. Hier befindet er sich im Duell mit dem Rostocker Korbinian Vollmann.
Zwickaus Maximilian Wolfram (r.) kassierte in der 42. Minute eine Gelbe Karte. Hier befindet er sich im Duell mit dem Rostocker Korbinian Vollmann.  © Picture Point / Gabor Krieg

Zu allem Überfluss überwintern die Schwäne nun auf einem Abstiegsplatz. Um dies zu verhindern, hätte es einen Heimsieg gebraucht - den ersten seit dem 1. Spieltag am 19. September.

Doch dafür müssen vor allem die Zweikämpfe gewonnen werden. Genau das ging vor dem 0:1 ab.

Jan Löhmannsröben setzte sich im Mittelfeld gleich zwei Mal hintereinander energisch gegen Ronny König durch.

Über Bentley Baxter Bahn und Erik Engelhardt gelangte der Ball zu Nik Omladic, den Marco Schikora an der Strafraumkante überhaupt nicht attackierte.

So konnte sich der Rostocker das Leder zurechtlegen und gefühlvoll ins lange Eck zirkeln - 0:1 (16.).

Johannes Brinkies in dieser Situation komplett ohne Abwehrchance, nachfolgend dann zumeist beschäftigungslos, weil seine Vorderleute es nach einer halben Stunde endlich verstanden, der "Kogge" den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Mannschaftsaufstellungen vom FSV Zwickau und FC Hansa Rostock

FSV Zwickau schafft es nicht, das Spiel zu drehen, Marco Schikora erzielt ein Eigentor!

FSV-Coach Joe Enochs hoffte vergebens auf ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk - mit einer Pleite im letzten Punktspiel des Jahres war er unzufrieden.
FSV-Coach Joe Enochs hoffte vergebens auf ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk - mit einer Pleite im letzten Punktspiel des Jahres war er unzufrieden.  © Picture Point / Gabor Krieg

Aus dem Spiel ging zwar wenig, aber bei ruhenden Bällen blitzte Gefahr auf. Manfred Starke (32.) zog einen Freistoß aus zentraler Position 18 Meter vorm Tor gefährlich aufs linke Dreiangel, doch Hansa-Keeper Markus Kolke kratzte das Leder aus dem Winkel.

Bei der anschließenden Ecke wehrte Löhmannsröben einen Schuss von Maximilian Wolfram mit dem angelegten Arm ab. Es gibt Schiedsrichter, die geben da Handstrafstoß, nicht so Max Burda. Auch nach einem Rempler von Julian Riedel gegen Steffen Nkansah (38.) blieb der Elfmeterpfiff aus.

Die Richtung stimmte nun. Daran wollte die Enochs-Elf nach der Pause anknüpfen. Das war zu spüren. Doch dann schlug man sich selbst. Leon Jensen bekam Manuel Farrona Pulido an der Grundlinie nicht gestellt. Der mit dem Seitenwechsel eingewechselte Rostocker gab auf gut Glück nach innen, wo Schikora den Ball ins eigene Tor lenkte - 0:2 (49.).

Wolfram (62.) hätte nach tiefem Pass von Jensen frühzeitig verkürzen können, blieb aber, wie so oft an diesem Nachmittag, glücklos. Der Rest war brotlose Kunst.

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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