FSV Zwickau: Schröter vor Pokal-Kracher beim CFC wieder fit! "Wird ein ganz anderes Spiel"

Zwickau - Streng genommen kann sich der FSV Zwickau am Mittwochnachmittag zum Pokalkracher beim Chemnitzer FC mit einem Unentschieden begnügen und trotzdem ins Finale einziehen - sofern in der Verlängerung oder im Elfmeterschießen die Entscheidung herbeigeführt wird.

Morris Schröter (25) ist wieder fit und kann im Sachsenpokal gegen den CFC im wahrsten Sinne des Wortes angreifen.
Morris Schröter (25) ist wieder fit und kann im Sachsenpokal gegen den CFC im wahrsten Sinne des Wortes angreifen.  © Picture Point/Gabor Krieg

Doch den Schwänen stünde es ganz gut zu Gesicht, nach 90 Minuten mal wieder als Sieger vom Platz zu gehen und nicht nur gefühlt - wie nach dem torlosen Remis in Rostock, das tags darauf durch die Niederlagen vom SV Meppen und Bayern München II. den sicheren Klassenerhalt bedeutete.

Auf das 0:0 abgezielt hatte Zwickau aber mitnichten, wie Morris Schröter (25) mit Nachdruck betont: "Wir gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen!"

Nach überstandenen muskulären Problemen reichte es für ihn an der Ostseeküste immerhin zu einem 36-minütigen Kurzeinsatz: "Ich hatte die letzten Tage nicht viel trainiert, denn da war Ruhe angesagt. Deswegen habe ich mich gefreut, wieder fit zu sein und auf dem Platz zu stehen."

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Beim FC Ingolstadt, Chemie Leipzig sowie gegen Meppen wurde der Rechtsaußen noch schmerzlich vermisst. Nicht nur der tiefen Läufe, sondern gerade auch seiner Torbeteiligungen wegen.

Von seinen Treffern (10) ist Zwickau in dieser Spielzeit genauso abhängig, wie es sonst nur für Ronny König (37, 10) gilt.

Zuletzt schlug Schröter gegen Wiesbaden zu, wo er mit Tor und Vorlage maßgeblichen Anteil am letzten Drittliga-Sieg hatte. Anderthalb Monate liegt das 2:1 her. Seither folgten neun Spiele ohne Sieg.

Für wohltuende Abwechslung sorgte das mühsame 1:0 im Sachsenpokal-Viertelfinale bei Regionalligist Leipzig. "Klar wird die Serie immer größer. Aber ich hoffe, dass wir es schaffen, diese Serie zu beenden."

Bestenfalls schon am Mittwoch. Schröter sieht dafür andere Vorzeichen und zeigt sich entsprechend zuversichtlich: "Mittwoch wird ein ganz anderes Spiel!"

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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