Zwei Elfmeter in der Schlussphase! FSV holt Punkt in Köln

Köln - Zweites Remis in Folge für den FSV Zwickau. Die Schwäne holten im Mittwochabendspiel bei Viktoria Köln ein 1:1-Unentschieden. Zwei Elfmeter in der Schlussphase bescherten die Tore. Ansonsten war das offensiv eindeutig zu wenig von den Westsachsen!

Kölns Marcel Gottschling (r.) im Zweikampf mit Zwickaus Can Coskun.
Kölns Marcel Gottschling (r.) im Zweikampf mit Zwickaus Can Coskun.  © picture point/Sven Sonntag

Im Gegensatz zur Startelf gegen Waldhof Mannheim (0:0) musste FSV-Trainer Joe Enochs kurzfristig auf Mittelfeldspieler Julius Reinhardt verzichten, der wegen Magen-Darm-Problemen nicht mit im Aufgebot stand, für ihn spielte Can Coskun. Außerdem durfte Maximilian Wolfram im Angriff für Ronny König ran.

3-4-1-2 lautete die Angriffsformation der Gäste, die jedoch erst einmal mit der eigenen Defensive beschäftigt waren. Köln kam in der Anfangsphase gleich mit mehreren Hochkarätern um die Ecke, doch FSV-Keeper Johannes Brinkies war aber jeweils auf dem Posten.

In der 3. Spielminute packte der 27-Jährige nach Schuss von Mike Wunderlich kräftig zu, einen Kopfball von Kai Klefisch (13.) lenkte er über die Latte und die erneute Schuss-Chance von Wunderlich (16.) parierte Brinkies zur Seite weg.

Nach gut 20 Minuten pegelten sich die Spielanteile etwas ein.

So sah die Startelf vom FSV Zwickau aus

Zwei späte Elfmeter für Köln und Zwickau

Marcel Gottschling und Zwickaus Maximilian Wolfram.
Marcel Gottschling und Zwickaus Maximilian Wolfram.  © picture point/Sven Sonntag

Einsatzbereitschaft war bei den Schwänen durchaus zu erkennen, gefährliche Torabschlüsse blieben aber aus. Einen Elfmeter hätte es geben können, wenn Dustin Willms (27.) mehr Theatralik an den Tag gelegt hätte. Kölns Torwart traf mit seiner Grätsche am Fünfmeter-Raum aber deutlich zuerst den Ball - insoweit richtig entschieden von Schiedsrichter Tom Bauer.

Fraglich war dafür die Entscheidung kurz vor dem Halbzeitpfiff: Kölns Dominik Lanius sah nur Gelb, obwohl er 30 Meter halb-links vor dem Tor als letzter Mann per Trikotzupfer einen Zwickauer Angriff unterbunden hatte.

Taktisch änderte sich bei den Westsachsen im zweiten Durchgang vorerst nichts. Nur personell gab es einen Wechsel: FSV-Angreifer Willms kehrte nach dem Seitenwechsel nicht auf den Platz zurück, für ihn kam der 37-jährige Routinier König ins Spiel.

Die besseren Möglichkeiten hatten aber weiterhin die Domstädter. Marcel Risse (56.), der vom 1. FC Köln an die Viktoria ausgeliehen ist, setzte einen Abschluss knapp am linken Pfosten vorbei.

Nach einer gespielten Stunde reagierte FSV-Coach Enochs erneut, brachte mit Gerrit Wegkamp einen weiteren frischen Stürmer. Und der hatte den Lucky Punch auf dem Kopf! Einen abgewehrten Schuss von Mike Könnicke drückte Wegkamp (77.) aus kurzer Distanz mit der Stirn in Richtung des gegnerischen Tores, scheiterte aber am Querbalken.Am Ende wurde es hitzig: Kölns Timmy Thiele (87.) verwandelte einen fragwürdigen Strafstoß zum 1:0 der Gastgeber, weil Davy Frick vorher seinen Gegenspieler im Rückwärtsgang zu Fall gebracht haben soll.

In der zweiten Minute der Nachspielzeit durfte Zwickaus Morris Schröter ebenfalls vom Punkt ran, er stellte auf 1:1.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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