Joker Wolfram trifft nicht, Lob vom FSV-Coach gibt's trotzdem!

Zwickau - Er hätte der Held des Tages werden können, statt dessen saß er Sekunden später enttäuscht auf dem Rasen und empfing die tröstenden Worte der Teamkollegen: Zwickaus Stürmer Maximilian Wolfram (23) verpasste es im Heimspiel gegen Mannheim, den Lucky Punch zu setzen!

Kurz vor Schluss scheiterte FSV-Stürmer Maximilian Wolfram (4.v.r.) an Mannheims Keeper Jan-Christoph Bartels.
Kurz vor Schluss scheiterte FSV-Stürmer Maximilian Wolfram (4.v.r.) an Mannheims Keeper Jan-Christoph Bartels.  © Frank Kruczynski

Die Gastgeber warfen beim Stand von 0:0 ein letztes Mal alles nach vorn. Rechtsaußen Morris Schröter entdeckte die Lücke in der Gästeabwehr und bediente Wolfram. Der 23-Jährige scheiterte an Schlussmann Jan-Christoph Bartels, der den Ball gedankenschnell über das Tor lenkte.

Kurz darauf war Schluss. Der FSV Zwickau konnte auch das fünfte Heimspiel in Folge nicht gewinnen. Nach vier Niederlagen sackte sich die Elf von Trainer Joe Enochs (49) am Samstag wenigstens einen Zähler ein.

Mit etwas Glück gewinnen die Westsachsen, mit etwas Pech gehen sie als Verlierer vom Platz. Johannes Brinkies im Tor des FSV bekam nicht übermäßig viel zu tun, doch in der 58. Minute konnte er dem Ball nur hinterher schauen: Hamza Saghiri zog mit links ab und traf den Pfosten.

Die Enochs-Elf legte eine starke Startphase hin, in der Dustin Willms zwei Mal an Bartels scheiterte und beim dritten Mal am Tor vorbei zielte. Die beste Gelegenheit ließ Wolfram liegen.

Trost von FSV-Stürmer Ronny König für Maximilian Wolfram.
Trost von FSV-Stürmer Ronny König für Maximilian Wolfram.  © imago images/Bert Harzer

FSV-Coach Enochs: "Wolfram hat ein anderes Gesicht gezeigt"

FSV-Coach Joe Enochs (l.) munterte den frustrierten Maximilian Wolfram auf.
FSV-Coach Joe Enochs (l.) munterte den frustrierten Maximilian Wolfram auf.  © imago images/Bert Harzer

Lob vom Trainer gab es trotzdem. "Er hat ein anderes Gesicht gezeigt als zuletzt. Gleich mit der ersten Aktion nach seiner Einwechslung schießt er mit links aufs Tor. In der Nachspielzeit kann er sich für seine gute Leistung, auch in der Arbeit gegen den Ball, belohnen. Hat leider nicht geklappt", erklärte Enochs.

"Wir sind froh, dass Maximilian nach den schwächeren Auftritten gegen Kaiserslautern und in Wiesbaden heute das gezeigt hat, was wir von ihm erwarten, dass er sehr präsent war und die Chancen hatte. Dass bei den Gästen ein sehr guter Torwart zwischen den Pfosten stand, ist eine andere Geschichte", so der FSV-Coach.

Gäste-Trainer Patrick Glöckner (44) wusste, wem er das Remis zu verdanken hatte: "Da brauchen wir nicht drüber zu reden. Bartels hat nicht nur einige Bälle sehr gut herausgeholt, sondern auch viel Ruhe und große Sicherheit ausgestrahlt. Er war entscheidend daran beteiligt, dass wir einen Punkt mitnehmen können."

Den einen Punkte habe sich Mannheim mit einer guten Leistung auch verdient, so Glöckner.

Titelfoto: Frank Kruczynski, imago images/Bert Harzer

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