"Keine Panik" beim FSV: Schon zehn Spieler weg und kein einziger Neuer da

Zwickau - So langsam werden die Fans des FSV Zwickau unruhig! Mit Abwehrmann Bastian Strietzel (22, künftig beim FC Carl Zeiss Jena) verabschiedete sich vor zwei Tagen bereits der zehnte Spieler aus Zwickau. Neuzugänge? Bis Donnerstag keine.

Toni Wachsmuth (34, h.) und Co-Trainer Robin Lenk (37) verfallen nicht in Hektik. Bisher hat Zwickau noch keine Neuen dargestellt.
Toni Wachsmuth (34, h.) und Co-Trainer Robin Lenk (37) verfallen nicht in Hektik. Bisher hat Zwickau noch keine Neuen dargestellt.  © Picture Point/Gabor Krieg

Unruhig wird Sportdirektor Toni Wachsmuth (34) deshalb nicht. "Wir verfallen nicht in Panik", betont der 34-Jährige, der den Rest der Mannschaft bereits in der kommenden Woche wieder in Zwickau begrüßen wird. Am Donnerstag bittet Trainer Joe Enochs (49) zur ersten Einheit in Vorbereitung auf die neue Saison.

Dass Morris Schröter (25) an diesem Tag zum Training erscheint, wird immer unwahrscheinlicher. "Dann müsste er erst einmal einen neuen Vertrag unterschreiben. Das hat er bis jetzt nicht getan", berichtet Wachsmuth. Schröter wird in die 2. Liga wechseln. Offen ist, zu welchem (Ost-)Verein sein Weg führt.

Beim FSV läuft die Suche nach dem Schröter-Ersatz längst auf Hochtouren. Der 25-Jährige, seit 2015 beim FSV, ist nicht der einzige erfahrene Mann, der sich in diesem Sommer aus der Muldestadt verabschiedet. Nils Miatke (31) geht nach fünf, Julius Reinhardt (33) nach drei Jahren.

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FSV Zwickau Lieblingsposition? FSV-Stürmer Baumann: "Bin absoluter Teamplayer!"

Damit scheiden drei Spieler aus, die sich mit dem Verein stark identifiziert und in kritischen Phasen stets Verantwortung übernommen haben.

Morris Schröter (25) wird am Dienstag zum FSV-Trainingsauftakt nicht mehr da sein.
Morris Schröter (25) wird am Dienstag zum FSV-Trainingsauftakt nicht mehr da sein.  © Picture Point/Gabor Krieg

FSV-Neuzugänge sollen "erfolgshungrig und gierig" sein

Dieses Trio adäquat zu ersetzen, wird nicht einfach. "Wir müssen schauen, was im Rahmen unseres Etats möglich ist und wer charakterlich zu uns passt", erklärt Wachsmuth.

"Sicher ist es wichtig, dass wir erfahrene Jungs verpflichten. Nicht weniger wichtig ist jedoch, dass sie erfolgshungrig und gierig sind."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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