Luca Horn nach Startelf-Debüt beim FSV Zwickau: "Luft nach oben ist immer!"

Zwickau - Er war einer der ersten Neuzugänge, die im Juni beim FSV Zwickau unterschrieben. Doch Luca Horn (22) brauchte viel Geduld!

Seine Geduld hat sich ausgezahlt: Luca Horn (22) stürmte erstmals in der Startelf los.
Seine Geduld hat sich ausgezahlt: Luca Horn (22) stürmte erstmals in der Startelf los.  © Picture Point/Roger Petzsche

Am Sonntag beim 0:0 gegen den SC Freiburg II war es endlich soweit. Trainer Joe Enochs berief den 22-Jährigen erstmals in die Startelf. Horn machte einen guten Job. Sein Freistoß in der 90. Minute hätte fast noch zum Heimsieg geführt. Lars Lokotsch köpfte jedoch in die Arme von Gäste-Schlussmann Noah Atubolu.

"Ich habe die Chance ehrlich gesagt nicht einmal gesehen, weil acht Köpfe davor waren. Ich habe nur gesehen, dass der Ball vorm Tor hin und her springt, und am Ende hat ihn irgendwie der Torwart", lachte die Leihgabe vom Zweitliga-Aufsteiger Hansa Rostock und war zufrieden mit seinem 90-Minuten-Einstand: "Fürs erste Mal war es ordentlich. Luft nach oben ist freilich immer."

Weniger zufrieden war Horn mit dem Endergebnis: "In der zweiten Halbzeit hatten wir das Spiel im Griff. Am Ende fehlte uns das Quäntchen Glück, dass der Ball reingeht oder wir vielleicht einen Elfer kriegen. Das Glück müssen wir uns im nächsten Spiel wieder erarbeiten."

Wird Luca Horn am Samstag beim VfL Osnabrück einen Platz in der Anfangsformation haben?

Positiv war, dass die Enochs-Elf dem Gegner kaum Chancen gestattete. "Freiburg ist eine typische U-23-Mannschaft. Sie spielen einen guten Ball, sind auf den Positionen sehr flexibel und stellen den Gegner immer wieder vor Herausforderungen", analysierte der Abwehrmann: "Wir haben es gut verteidigt. Vorn hatten wir wie so oft in den letzten Wochen unsere Möglichkeiten. Jetzt muss der Ball einfach mal wieder über die Linie."

Das schafften die Zwickauer immerhin in acht ihrer zehn Saisonspiele. Am Sonnabend beim VfL Osnabrück soll es möglichst wieder in des Gegners Kiste klingeln. Da Can Coşkun erneut fehlen wird, stehen Horns Chancen auf einen Platz in der Anfangsformation gut.

"Ein großer Traditionsverein mit einem geilen Stadion", freut sich Horn auf die anspruchsvolle Aufgabe: "Wird schwer. Aber wir haben in München bewiesen, dass wir auch bei Traditionsvereinen erfolgreich bestehen können."

Titelfoto: Picture Point/Roger Petzsche

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