Meppen-Spieler Pourié lobt den FSV Zwickau: "Großes Lob, dass sie sich nicht aufgegeben haben"

Zwickau - Der Spielausgang in Meppen (0:3) war für den FSV Zwickau extrem ärgerlich. Ein Zähler war im Emsland definitiv drin. Dass es anders kam, lag an einer Szene kurz nach dem Seitenwechsel.

Meppens Dreifachtorschützen Marvin Pourié (31) fiel das Lob für den Gegner natürlich leicht.
Meppens Dreifachtorschützen Marvin Pourié (31) fiel das Lob für den Gegner natürlich leicht.  © Imago/Werner Scholz

Jan Löhmannsröben (31) holte sich binnen einer Minute erst Gelb für ein taktisches Foul ab und sah kurz darauf wegen absichtlichen Handspiels die Ampelkarte.

"In der ersten Halbzeit machen wir, wie ich finde, eine ordentliche Partie und auch nach der frühen Gelb-Roten Karte ist es von uns noch ein gutes Spiel, auch wenn es schwierig für uns wurde. Mit dem Gegentor verlieren wir dann den Faden", zog Nils Butzen (29) sein Spielfazit.

Zwickau kämpfte mit einem Mann weniger beherzt. Das kostete Kraft und machte sich dann auch bemerkbar. Max Dombrowka (30) ließ sich auf der linken Seite nicht stoppen, legte nach innen, wo Mike Feigenspan (27) Marvin Pourié (31) über Umwege fand.

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Der Knipser, letztes Jahr in Würzburg nicht gerade vom Spielglück verfolgt, schnürte binnen 18 Minuten einen lupenreinen Hattrick. Butzen: "Meppen ist extrem effektiv gewesen. In der Höhe ist es so nicht verdient."

Lob von Meppen-Spieler Pourié

Dem pflichtete sogar der Matchwinner bei. "Zwickau hat noch in Unterzahl versucht zu drücken und den Anschlusstreffer zu machen. Ein großes Lob dafür, dass sie sich nicht aufgegeben, sondern weitergekämpft haben", zollte Pourié bei "MagentaSport" Respekt.

Es sind warme Worte, die zwar keine Punkte bringen, aber die Gewissheit, dass am Sonnabend trotzdem vieles richtig war. Mit dieser Erkenntnis können die Schwäne in das Heimspiel am Dienstag gegen den von Ex-Coach Torsten Ziegner (44) trainierten MSV Duisburg gehen.

"Wir können es gleich wiedergutmachen. Natürlich wäre es besser, mit einem guten Gefühl in die englische Woche zu gehen, doch wir können auf vielem aufbauen, was wir gut gemacht haben", so Butzen.

"Zugleich müssen wir ein paar Dinge punktuell verbessern und dann bin ich mir sicher, sind wir am Dienstag erfolgreich."

Titelfoto: Imago/Werner Scholz

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