Nach Corona-Fällen: Reist der FSV nur mit einem Minikader nach Meppen?

Zwickau - Die Corona-Lage beim FSV Zwickau hat sich merklich entspannt. Dagegen ist die Personalsituation nach wie vor angespannt. Nur 14 Spieler befanden sich zuletzt im Training. Spielen die Schwäne am Sonntag in Meppen nur mit einer Rumpf-Elf?

Vor der Auswärtspartie beim SV Meppen hat Zwickau Coach Joe Enochs große Personalsorgen. Nur 14 Spieler befanden sich zuletzt im Training.
Vor der Auswärtspartie beim SV Meppen hat Zwickau Coach Joe Enochs große Personalsorgen. Nur 14 Spieler befanden sich zuletzt im Training.  © Imago Images/Thomas Bielefeld

Zwickau zählt nach Paragraf 15 der Durchführungsbestimmungen zur DFB-Spielordnung trotzdem als spielfähig, da sich die Anzahl durch die Langzeitverletzten Felix Brand (Knorpelschaden im Knie) und Maximilian Jansen (Meniskus-OP) auf die notwendige 16er-Stärke erhöht.

Netto sind 14 Spieler einsatzfähig. Am Dienstag kehrten all jene zurück, die fünf Tage zuvor nach zwei bestätigten Omikron-Fällen vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt wurden. Zuvor mussten die Betroffenen jeweils einen negativen PCR-Test vorweisen.

Dagegen verblieben sieben weitere FSV-Profis vorerst in häuslicher Isolation. Ob und wann sie zurückkommen, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

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"Bei den sieben mit Corona infizierten Spielern gab es Fälle, die über Symptome klagten und diese Woche voraussichtlich noch nicht zur Verfügung stehen. Diejenigen mit symptomfreiem Verlauf können sich nach Ablauf der Quarantäne und erfolgter Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Zwickau freitesten.

Aufgrund der unterschiedlichen Zeitpunkte, an denen Corona nachgewiesen und die Quarantäne angetreten wurde, kehren nicht alle gleichzeitig zurück", schildert FSV-Pressesprecher Daniel Sacher.

Titelfoto: Imago Images/Thomas Bielefeld

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