Doppelte Spielabsage! FSV Zwickau in Corona-Quarantäne

Zwickau - Dem FSV Zwickau droht wegen mehrerer Corona-Fälle innerhalb der Mannschaft auch eine Absage der nächsten Drittliga-Partie bei Bayern München II. am kommenden Montag.

FSV-Vorstandssprecher Tobias Leege.
FSV-Vorstandssprecher Tobias Leege.  © Picture Point/Gabor Krieg

Neben den vier positiv auf Covid19 getesteten Spielern befindet sich auch die restliche Mannschaft nebst Trainer- und Betreuerstab in häuslicher Quarantäne.

"Die verordnete Maßnahme sowie ein Reise- und Wettkampfverbot gilt somit für insgesamt 26 Personen", erklärt FSV-Pressesprecher Daniel Sacher. Eigentlich hatte der DFB die Teststrategie vor kurzem extra angepasst, um ein solches Szenario zu verhindern.

Im gegebenen Fall ließ sich das nach TAG24-Informationen allerdings nicht vermeiden. Die Abstriche wurden zwar bereits am vergangenen Sonntag genommen, vom Labor aber erst am Montag analysiert, wodurch die Ergebnisse zu einem Zeitpunkt vorlagen, als das Team bereits auf dem Weg nach Verl war.

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Update, 3. Dezember: Wettkampfsperre bis 13. Dezember

Jetzt ist es Gewissheit. Nachdem am Montag vier Spieler vor dem Nachholspiel beim SC Verl positiv getestet wurden, ordnete das Gesundheitsamt des Landkreises Zwickau für insgesamt 18 Spieler eine Trainings- und Wettkampfsperre bis zum 13. Dezember an.

Das bedeutet eine Spielabsage der beiden anstehenden Partien gegen Bayern II und Ingolstadt. Für die Schwäne ist es bereits die fünfte Corona-Absage in dieser Saison. Die Nachholtermine stehen noch nicht fest.

In den Spielbetrieb kann der FSV jedoch frühestens ab dem 14. Dezember wieder einsteigen.

Kleingruppen-Training ab Mitte nächster Woche?

Szene aus der Partie des FSV Zwickau gegen den SV Meppen im Dezember 2019, Ronny König (M.) will an Yannick Osee vorbei. Meppen könnte auch der nächste Kontrahent der Westsachsen sein, wenn Corona die zuvor geplanten zwei Spiele verhindert.
Szene aus der Partie des FSV Zwickau gegen den SV Meppen im Dezember 2019, Ronny König (M.) will an Yannick Osee vorbei. Meppen könnte auch der nächste Kontrahent der Westsachsen sein, wenn Corona die zuvor geplanten zwei Spiele verhindert.  © Picture Point/Gabor Krieg

Wie geht es weiter? "Alle positiv getesteten Spieler sind symptomfrei und es geht ihnen gut", so Sacher.

Der Drittligist prüfe aktuell für frühestens Mitte der kommenden Woche die Aufnahme eines Kleingruppen-Trainings.

Die Begegnung bei Bayern München II. dürfte damit kaum planmäßig am Montag über die Bühne gehen. Vielmehr droht auch noch eine Verschiebung des für den 13. Dezember angesetzten Heimspiels gegen den FC Ingolstadt.

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"Wir streben eine Verlegung an, um eine gute Vorbereitung zu haben. Wenn der Terminplan knapp ist, bleibt uns aber nichts anderes übrig, als zu spielen. Aus unserer Sicht würde das aber die Chancengleichheit beeinträchtigen", erklärte FSV-Vorstandssprecher Tobias Leege bei "SpiO" im MDR.

Geht's nach den Westsachsen, steigt die nächste Drittliga-Partie am 16. Dezember beim SV Meppen.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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