FSV-Sportchef Wachsmuth: "Die Fitness-Uhr tickt!"

Zwickau - Sachsens führende Sportvereine ziehen in der Coronavirus-Krise an einem Strang. Mit der Initiative "Teamsport" wollen die 21 teilnehmenden Klubs auf gemeinsame Herausforderungen aufmerksam machen und um dringend benötigte Unterstützung werben (TAG24 berichtete). 

FSV-Sportchef Toni Wachsmuth sieht eine Reihe von Problemen, die jetzt gelöst werden müssen. 
FSV-Sportchef Toni Wachsmuth sieht eine Reihe von Problemen, die jetzt gelöst werden müssen.  © picture point/Sven Sonntag

Schnelle und unkomplizierte Hilfe ist bitter nötig, wie sie beim FSV Zwickau wissen.

"Bis 30. April ist der Spielbetrieb in der 3. Liga ausgesetzt. Für jeden Mitarbeiter wurde daher Kurzarbeitergeld beantragt. Das heißt, dass kein regulärer Trainingsbetrieb stattfindet und sich die Spieler bis dahin individuell fithalten. Bei Verletzung ist er nicht durch die Berufsgenossenschaft abgesichert", erläutert Sportchef Toni Wachsmuth ein drängendes Problem, mit dem man sich auseinanderzusetzen hat.

"Hier braucht es schleunigst eine Regelung, die während der Kurzarbeit individuelle Maßnahmen über die BG absichert. Denn die Fitness-Uhr tickt!", hat Wachsmuth den 1./2. Mai im Blick.

Dann nämlich könnte der Spielbetrieb fortgeführt werden, mit wohl sechs englischen Wochen in Folge. 

Sollte die Saison nicht fortgeführt werden, drohen derweil Regressforderungen u.a. bei Sponsorenleistungen.

Wachsmuth: "Das trifft jeden Verein. Wo wir sonst in der Farbe getrennt sind, eint uns das Anliegen, den Sport am Leben zu halten. Gesunde Rivalität gibt es nur, wenn alle nach dieser Krise weiterhin existieren."

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Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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