Zweiter FSV-Heimsieg trotz Geisterkulisse?

Zwickau- Nach dem Derbysieg in Halle ist der FSV Zwickau heiß auf den nächsten Dreier im Heimspiel gegen den KFC Uerdingen.

Bereichsleiter Sport und Spielbetrieb beim FSV, Jörg Schade.
Bereichsleiter Sport und Spielbetrieb beim FSV, Jörg Schade.  © picture point/Sven Sonntag

"Dazu müssen wir so eine Galligkeit wie in Halle an den Tag legen", weiß Davy Frick. Aufgrund der gestiegenen Corona-Zahlen und einer entsprechenden Allgemeinverfügung des Landkreises Zwickau wären in der GGZ-Arena zwar bis zu 500 Zuschauer zugelassen, doch der Verein verzichtet darauf, diese verminderte Kapazität in Anspruch zu nehmen.

"Bei knapp 1500 ausgegeben Dauerkarten sehen wir es als äußerst schwierig bis unmöglich an, innerhalb von 48 Stunden auf eine faire Art und Weise 500 Besucher für eine Spielzulassung auszuwählen", begründet Jörg Schade, Bereichsleiter Sport und Spielbetrieb beim FSV. Außerdem sei es nicht zu vertreten, für 500 Besucher das Stadion zu öffnen und die dadurch entstehenden Spieltagskosten in Kauf zu nehmen.

Nun kehrt also wieder die Geisterkullisse zurück. Den Ambitionen auf den zweiten Heimsieg soll dies keinen Abbruch tun. "Unser Zuhause muss wieder eine Festung werden", forderte Frick nach dem Halle-Sieg.

Am Samstag kann der FSV Zwickau gegen KFC Uerdingen rocken

Davy Frick (M.) und seine FSV-Mitspieler müssen gegen Uerdingen komplett auf die Unterstützung der Fans verzichten.
Davy Frick (M.) und seine FSV-Mitspieler müssen gegen Uerdingen komplett auf die Unterstützung der Fans verzichten.  © picture point/Sven Sonntag

Doch dafür müssen sie erstmal Konstanz in die Ergebnisse hineinbekommen. Vergangenes Jahr war das ein Manko. Gewann Zwickau, folgte im nächsten Spiel meist ein Remis oder eine Niederlage. Erst beim ganz späten Befreiungsschlag gegen Braunschweig und Chemnitz gab es zum ersten und einzigen Mal zwei Dreier in Serie.

Frick: "Wir dürfen nicht erst zwei Spiele abwarten und dann wieder einen Sieg holen, sondern müssen gleich nachziehen." Während er das sagte, dröhnte aus den Stadionlautsprechern in Halle "We Will Rock You" der englischen Rockband "Queen".

Am Samstag können sie gegen Uerdingen rocken und beweisen, dass sie aus der Vergangenheit ihre Lehren ziehen konnten. "Nur weil wir am Montag gewonnen haben, dürfen wir nicht zu selbstzufrieden werden", mahnt Frick.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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