Achtung, Hertha! Diese Statistik lässt die Fans zittern

Berlin - Das 0:6 wirkt noch immer nach! Mit einer erschreckend schwachen Vorstellung ging Hertha BSC bei RB Leipzig regelrecht baden. Nach dem 0:5 beim FC Bayern München vier Wochen zuvor der nächste Tiefpunkt. Verliert die Alte Dame auch am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den SC Freiburg, dürfte es richtig ungemütlich werden.

Suat Serdar (24/vorne), Márton Dárdai (19/r.) und Lucas Tousart (24/2.v.r) hatten RB Leipzig nichts entgegenzusetzen.
Suat Serdar (24/vorne), Márton Dárdai (19/r.) und Lucas Tousart (24/2.v.r) hatten RB Leipzig nichts entgegenzusetzen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

In Charlottenburg droht schon wieder Abstiegskampf. Schlimmer noch: Statistisch gesehen ist Hertha bereits abgestiegen.

Dreimal hat der Hauptstadt-Klub in einer Bundesligasaison ein 0:6 hinnehmen müssen, dreimal stand am Ende der Abstieg.

1980 kassierten die Blau-Weißen zu Hause gegen den Hamburger SV das halbe Dutzend, elf Jahre später gegen Werder Bremen und zuletzt musste Otto Rehhagel (83) 2012 im Olympiastadion mit ansehen, wie seine Mannschaft gegen die Bayern unterging.

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Am letzten Spieltag rettete sich seine Elf zwar noch in die Relegation, musste aber nach einem Skandalspiel gegen Fortuna Düsseldorf doch den Gang in Liga zwei antreten. 1980 und 1991 stieg man als 16. bzw. Tabellenletzter direkt ab.

Glücklicherweise hat die Saison gerade erst angefangen. Damit die Charlottenburger aber nicht noch tiefer unten reingeraten, sollten gegen die noch ungeschlagenen Freiburger dringend Punkte her.

Pál Dárdai (45) kann dann womöglich wieder auf zwei Leistungsträger zurückgreifen: Stevan Jovetić (31) und Dedryck Boyata (30). Angesichts der großen Verletzungssorgen in der Abwehr wird der Belgier sehnlichst erwartet. Die Abwehrkante trainierte am Dienstag noch individuell, könnte aber wie möglicherweise Deyovaisio Zeefuik (23) noch ein Thema für die Startelf werden.

Dedryck Boyata und Stevan Jovetic womöglich eine Option gegen den SC Freiburg

"Es kann sein, dass er es schafft", sagte der Coach über seinen Kapitän Boyata. "Er muss es selber einschätzen, wie immer, [er ist] ein erwachsener Mensch und er hat genug Erfahrung."

Jovetić wird nach seiner Wadenverletzung vermutlich noch kein Startelfkandidat sein. Der ehemalige Man-City-Star ist gut in die Saison reingekommen, fiel dann aber rund vier Wochen aus. "Ich bin froh, dass er dabei ist. Er ist ein torgefährlicher Spieler", so Dárdai.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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