Lars Windhorst steckt weitere 150 Millionen in Hertha BSC!

Berlin - Hertha BSC bekommt Medienberichten zufolge im Herbst das nächste dicke Finanzpaket von Investor Lars Windhorst. 

Lars Windhorst will weitere 150 Millionen Euro in Hertha BSC investieren.
Lars Windhorst will weitere 150 Millionen Euro in Hertha BSC investieren.  © dpa/Andreas Gora

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung haben sich die Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten mit dem 43 Jahre alten Unternehmer darauf geeinigt. Der entsprechende Beschluss durch die Vereinsgremien sei nur eine Formsache.

Windhorst hatte eine weitere Zahlung in dreistelliger Millionenhöhe bereits in Aussicht gestellt. Er hatte über seine Beteiligungsgesellschaft Tennor 2019 für 224 Millionen Euro insgesamt 49,9 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA erworben. 

Mit dem neuen Paket würden seine Anteile an der KGaA auf rund 60 Prozent erhöht. An seinen Sitzen im Aufsichtsrat soll eine weitere Beteiligung nichts verändern, es bleibt bei vier von neun Posten, die er besetzen darf.

Sportlich hat sich die Hertha auch gefangen. Seit der Übernahme des Trainerpostens durch Bruno Labbadia ist die Mannschaft ungeschlagen und kletterte zunächst bis auf Rang neun mit nur noch vier Punkten Rückstand auf einen internationalen Platz.

Update, 15.24 Uhr: Hertha-Manager Preetz: Noch kein Vollzug beim neuen Windhorst-Deal 

Vor dem Spiel der unter Trainer Labbadia noch unbezwungenen Hertha beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund rücken erst einmal neue Investor-Millionen in den Blickpunkt. Sowohl der Berliner Fußball-Bundesligist als auch die Tennor-Gruppe räumten am Donnerstag ein, dass es Bemühungen zur Aufstockung des Investments gibt. 

"Ich kann bestätigen dass wir uns in Gesprächen befinden. Aber es ist nicht so, dass wir die Gespräche zum Abschluss gebracht haben oder Vertragsentwürfe ausgetauscht oder unterschieben haben", sagte Hertha-Manager Michael Preetz bei einer Video-Pressekonferenz vor dem Bundesligapartie der Berliner am Samstag (18.30 Uhr) beim BVB.

Auch ein Tennor-Sprecher verwies darauf, dass es eine Einigung über die Summe von weiteren 150 Millionen Euro noch nicht gebe. Preetz wollte über Einzelheiten des neuen Deals nicht reden. "Wie auch bei Transfers empfiehlt es sich auch hier, über Dinge dann zu sprechen, wenn wir Vollzug melden können", sagte der Manager. 

Titelfoto: dpa/Andreas Gora

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