Keine Zukunft bei Hertha! Darum sieht sich Nouri nicht als lahme Ente

Berlin - Womit die meisten schon gerechnet haben, machte Manager Michael Preetz vergangene Woche offiziell: Alexander Nouri hat bei Hertha BSC keine Zukunft mehr. Im Sommer kommt ein neuer Trainer. 

Alexander Nouri (40) wird im Sommer nicht mehr Trainer von Hertha BSC sein.
Alexander Nouri (40) wird im Sommer nicht mehr Trainer von Hertha BSC sein.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa, Andreas Gora/dpa

Vorher soll der 40-Jährige den abstiegsgefährdeten Hauptstadt-Klub noch zum Klassenerhalt führen. Die Berliner liegen aktuell auf Platz 13, mit nur sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsrang.

Trotz des angekündigten Abschieds hat der Interimstrainer nicht das Gefühl, als sogenannte "Lame Duck" ("Lahme Ente") gelten zu können, wie Nouri der "B.Z." erklärte. 

"Ich bin einhundert Prozent sicher, dass jeder Spieler richtig einschätzen kann, wie ernst die Lage für den Club ist, und daher alles geben wird."

Gespielt werden kann momentan ohnehin nicht. Angesichts der Corona-Pandemie hatte das Präsidium der Deutschen Fußball Liga  eine weitere Spielpause bis mindestens zum 30. April empfohlen.

Während sich die Hertha-Profis die Zeit während der zweiwöchigen Quarantäne mit Sport, Netflix, Playstation zocken und Co. vertreiben, ist Nouri zu seiner Familie gefahren. 

"Ich beschäftige mich mit meinen Kindern, hier ist die Rückkehr zu Brettspielen angesagt", berichtete Nouri über die aktuelle Zeit in seiner Heimat nahe Bremen. 

"Wir haben uns zuletzt eine lange Monopoly-Schlacht geliefert. Dazu spielen wir Karten oder mit unserer französischen Bulldogge. Im Garten habe ich nach langer Zeit den Rasen gemäht, konnte so Pluspunkte zu Hause sammeln. Eine gewisse Besinnlichkeit ist eingekehrt, alles ist etwas entschleunigt." 

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa, Andreas Gora/dpa

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