Berlin statt Leipzig? Hertha steigt in Rashica-Poker ein

Berlin - Gebannt schauen die Werder-Fans nach Berlin. Gewinnt Düsseldorf am heutigen Samstag bei Union, ist Bremen abgestiegen. Unabhängig davon, ob die Hanseaten ihr Saisonfinale gegen Köln gewinnen oder nicht.

Milot Rashica wird Werder Bremen nach der Saison verlassen.
Milot Rashica wird Werder Bremen nach der Saison verlassen.  © Carmen Jaspersen/dpa

Sollte die Mannschaft von Florian Kohfeldt tatsächlich den Gang in die 2. Liga antreten müssen, ist auch klar, dass Davie Selke wieder zu Hertha BSC zurückkehrt.

Die vereinbarte Kaufpflicht greift nur, wenn Werder in dieser und in der nächsten Spielzeit die Klasse hält. Womöglich könnte der 25-Jährige gleich einen Mitspieler mit in die Hauptstadt bringen: Milot Rahica.

Klar ist: der 23-Jährige wird die Bremer nach der Saison verlassen. Unklar ist allerdings, wo Rashica in der neuen Saison spielen wird.

Bislang galt RB Leipzig, die nach dem Abgang von Timo Werner auf der Suche nach einem Nachfolger sind, als Favorit. Zudem hat offenbar auch der AC Mailand Interesse.

Wie "DeischStube" berichtet, will nun aber Hertha den Offensivspieler in die Hauptstadt locken. Nach den Abgängen von Salomon Kalou, Alexander Esswein und BVB-Leihgabe Marius Wolf wollen die Berliner auf den Außen noch einmal nachlegen, zumal auch Mathew Leckie den Verein verlassen will.

Sollte Bremen tatsächlich absteigen, hat Rashica die Option, dass er den Verein für die festgeschriebene Ablösesumme von 15 Millionen Euro verlassen kann. Geld, dass die Berliner durch Investor Lars Windhorst zahlen können.

Allerdings galt diese Option nur bis zum 15. Juni. Da die Saison durch die Corona-Pause verlängert wurde, ist es noch unklar, wie die Situation rechtlich bewertet wird. Hält Werder aber die Klasse, liegt die Ausstiegsklausel wiederum bei 38 Millionen Euro. Trotz der Windhorst-Millionen ist es jedoch unwahrscheinlich, dass Hertha in den Corona-Zeiten so viel zahlen wird. 

Werder hingegen wird sich mit den 15 Millionen Euro, die sie im Falle eines Abstiegs bekommen würden, wohl nicht zufriedengeben.  

Titelfoto: Carmen Jaspersen/dpa

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