Hertha hofft auf Pekarik, bangt aber um Cordoba

Berlin - Auch noch ohne Jhon Cordoba (27), Peter Pekarik (33), Deyovaisio Zeefuik (22) und Mathew Leckie (29) ist Hertha BSC in die Vorbereitung auf das nächste Bundesligaspiel bei Tabellenführer RB Leipzig gestartet.

Stuttgarts Wataru Endo im Zweikampf mit Herthas Jhon Cordoba (r.).
Stuttgarts Wataru Endo im Zweikampf mit Herthas Jhon Cordoba (r.).  © Andreas Gora/dpa

"Wir müssen abwarten", sagte Trainer Bruno Labbadia am Dienstag zu der möglichen Dauer der Trainingspausen. "Jhon hatte schon bei der Nationalmannschaft und im Spiel gegen den VfB leichte Probleme an der Ferse, vielleicht kann er Mittwoch oder Donnerstag wieder einsteigen", erklärte der Chefcoach zu Cordoba. 

Leckie plagt sich mit einer Blessur an der Halswirbelsäule. "Das ist etwas komplizierter", berichtete der Trainer. Beim Niederländer Zeefuik sei entgegen der Befürchtungen "kein Muskelfaserriss" diagnostiziert worden.

Pekarik hat sich beim jüngsten 0:2 gegen Stuttgart eine schwere Prellung mit Blutergüssen zugezogen. "Aber wir haben die Hoffnung, dass es bis Samstag klappen könnte", bemerkte der Trainer. 

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Als Alternative auf der rechten Abwehrseite steht noch Lukas Klünter (24) bereit. Angreifer Daishawn Redan (19) beendete wegen leichter muskulärer Probleme die Übungseinheit am Dienstag vorzeitig.

Ohnehin sind derzeit die Sorgen bei den Berliner groß. Neuzugang Matteo Guendouzi, der positiv auf Corona getestet wurde, ist in Quarantäne. Santiago Ascacibar (23) und Jordan Torunarigha (23) sind noch in der Rehabilitation und somit keine Option für die Partie beim Spitzenreiter in Leipzig. 

Nach drei Niederlagen und nur einem Sieg in den bisherigen Ligaspielen der Saison steht Hertha nur auf Tabellenplatz 15. "Wir haben eine klare Linie. Wir analysieren und sprechen Fehler ganz konkret an. Gleichzeitig sind wir aber auch gefragt, die Spieler zu stärken", sagte Labbadia.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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