Hertha holt Remis nach Rückstand gegen Bremen

Berlin - Abstiegsduell ohne Sieger! Hertha BSC kam am Samstag nach einem frühen 0:2-Rückstand noch zu einem 2:2-Unentschieden gegen den SV Werder Bremen.

Maximilian Mittelstädt (r.) von Hertha gegen Milot Rashica von Bremen.
Maximilian Mittelstädt (r.) von Hertha gegen Milot Rashica von Bremen.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Josh Sargent (3. Minute) und Davy Klaasen (6.) hatten Werder vor 58.028 Zuschauern im Berliner Olympiastadion schon früh in Führung gebracht. Niklas Stark brachte Hertha kurz vor der Pause zurück (41.). Matheus Cunha erzielte den Ausgleich (60.).

Alexander Nouri tauschte seine Elf beim Wiedersehen mit seinem Ex-Klub auf fünf Positionen. Maximilian Mittelstädt, Marvin Plattenhardt, Marius Wolf, Santiago Ascacibar und Niklas Stark erhielten den Vorzug vor Javairo Dilrosun, Dodi Lukebakio, Karim Rekik (alle Bank), Per Skjelbred (angeschlagen) und Abwehrchef Dedryck Boyata (verletzt).

Hertha war noch gar nicht richtig auf dem Platz, da führten die Gäste auch schon. Die Berliner ließen Sargent zu viel Platz. Der 20-Jährige zog aus rund 20 Metern ab - 0:1 (3.). Die nächste kalte Dusche für die Alte Dame.

Es sollte aber noch schlimmer kommen. Klaasen erhöhte per Kopf zum 0:2 (6.). Wie schon in Düsseldorf musste Hertha nach nicht einmal zehn Minuten einen Doppelschlag verkraften.

Hertha hatte mit dem erneuten Kaltstart zu kämpfen. Die Angriffsbemühungen stellte die Gäste aber vor keine Probleme. 

Niklas Stark und Matheus Cunha bringen Hertha erneut zurück

Matheus Cunha (m) bejubelt mit Lukas Klünter (l) und Maximilian Mittelstädt seinen Treffer zum 2:2.
Matheus Cunha (m) bejubelt mit Lukas Klünter (l) und Maximilian Mittelstädt seinen Treffer zum 2:2.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Cunhas Versuch aus der Distanz (20.) blieb für lange Zeit der einzige gefährliche Abschluss. Nichts wollte den Gastgebern im Spiel nach vorne gelingen. Wenn es mal etwas gefährlich wurde, dann über Winter-Neuzugang Cunha (35.).

Ein Freistoß brachte Hertha kurz vor der Pause schließlich wieder zurück. Nach einer Hereingabe von Plattenhardt verkürzte Stark per Kopf zum 1:2 (41.).

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Der Hauptstadt-Klub war zwar bemüht, schaffte es aber nicht die Bremer Defensive in Bedrängnis zu bringen.

Hertha war jetzt dran, erhöhte den Druck und wurde prompt belohnt. Mittelstädts Versuch konnte Kapino noch abwehren - direkt auf den auffäligen Cunha. Der Brasilianer verwertete den Abpraller zum 2:2 (60.).

Die Berliner wollten jetzt mehr. Einen Konter konnte Moisander gerade noch unterbinden (71.). Auf der Gegenseite verfehlte Sargents Kopfball das Gehäuse nur knapp.

Zehn Minute vor dem Ende hatte Hertha plötzlich die Chance das Spiel komplett zu drehen. Schiedsrichter Guido Winkmann zeigte nach einem abgeblockten Schuss auf dem Punkt, revidierte aber seine Entscheidung nach Videobweis. Moisander hatte den Ball an den angelegten Arm bekommen.

In der Schlussphase versuchten beide Mannschaften noch die drei Punkte zu holen. Während der eingewechselte Ibisevic Hethas letzte gute Chance vergeben hatte (90.), klärte Darida bei einem Konter in der Nachspielzeit in höchster Not.

Für die Herthaner geht es bereits am Samstag (15.30 Uhr/Sky) weiter. Dann müssen die Haupstädter zur TSG Hoffenheim.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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