Hertha blitzt bei Gomez ab: Bergamo-Star zieht die Sonne Spaniens vor

Berlin/Bergamo/Sevilla - Lieber FC Sevilla anstatt Hertha BSC: Edeltechniker Alejandro "Papu" Gomez (32), der bei Atalanta Bergamo in Ungnade gefallen war, wird seine Karriere in der La Liga im Süden Spaniens fortsetzen.

Der ehemalige Atalanta-Star Alejandro "Papu" Gomez (32) wird zukünftig für den FC Sevilla jubeln und nicht nach Berlin wechseln.
Der ehemalige Atalanta-Star Alejandro "Papu" Gomez (32) wird zukünftig für den FC Sevilla jubeln und nicht nach Berlin wechseln.  © Luca Bruno/AP/dpa

Wie der Kicker berichtet, hatten auch einige Teams aus der Serie-A Anfragen wegen Gomez gestellt, doch die Bergamasken zogen es vor, ihren einstigen Star-Spieler lieber nicht an einen Liga-Konkurrenten abzugeben.

Auch dem angestrebten Leihgeschäft der Hertha wurde eine Absage erteilt. Damit blitzt der selbsternannte Big City Club erneut bei einem internationalen Top-Star ab.

Laut Sky sollen die Berliner zuvor unter anderem bei Xherdan Shaqiri (29), Ivan Perisic (31) und auch Christian Eriksen (28) angefragt haben, die jedoch allesamt einen Wechsel in die Hauptstadt ablehnten.

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Intern soll bei der Alten Dame weiterhin eine mögliche Verpflichtung von Julian Draxler (27) von Paris Saint-Germain im Gespräch sein.

Allerdings müssen sich die Charlottenburger laut France Football hierbei namhafter Konkurrenz aus dem In- und Ausland erwehren, denn sowohl Bayer 04 Leverkusen, als auch der FC Arsenal sollen die Fühler nach dem Nationalspieler ausgestreckt haben.

Die aktuelle sportliche Situation von Hertha BSC ist für Top-Transfers nicht sehr zuträglich

Der neue Hertha-Coach Pal Dardai (44) muss auf die Spielkünste des Edeltechnikers Papu Gomez verzichten.
Der neue Hertha-Coach Pal Dardai (44) muss auf die Spielkünste des Edeltechnikers Papu Gomez verzichten.  © Andreas Gora/dpa

Herthas aktuelle sportliche Situation ist der Verpflichtung eines Top-Stars dabei nicht sehr zuträglich. So soll beispielsweise Shaqiri einen Wechsel zu den Blau-Weißen abgelehnt haben, da er keine Lust auf den drohenden Abstiegskampf habe.

Der Rausschmiss von Trainer Bruno Labbadia (54) und Manager Michael Preetz (53) hat für zusätzliche Unruhe gesorgt und der neue, alte Coach Pal Dardai (44) muss sich zunächst einen Überblick über das Team verschaffen.

Die Zeit drängt allerdings, denn das Winter-Transferfenster schließt am 1. Februar schon wieder. Sollte Hertha also noch einen Neuzugang verpflichten wollen, so muss schnell gehandelt werden.

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Es bleibt also abzuwarten, ob Preetz-Erbe Arne Friedrich (41) noch einen Hochkaräter aus dem Hut zaubern kann. Spätestens der Deadline Day wird die Antwort bringen.

Titelfoto: Luca Bruno/AP/dpa

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