Hertha blitzte bei Eriksen ab: Kommt Götze doch noch?

Berlin - Viel los bei Hertha BSC! Mit Omar Alderete (23), Rückkehrer Eduard Löwen (23) und Arsenal-Star Matteo Guendouzi (21) konnte der Hauptstadt-Klub am Deadline Day gleich drei Neuzugänge präsentieren.    

Neben Mario Götze (28, r.) soll sich Hertha auch mit Christian Eriksen (28) beschäftigt haben.
Neben Mario Götze (28, r.) soll sich Hertha auch mit Christian Eriksen (28) beschäftigt haben.  © Tom Weller/dpa, Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Auf Ex-BVB-Star Mario Götze (28) warteten die Hertha-Fans allerdings vergeblich. Und doch bleibt der WM-Held eine Option. 

Eilig haben es die Berliner ohnehin nicht. Der WM-Held ist weiterhin vertragslos - und damit weiter zu haben

Über die sozialen Kanäle verkündete Hertha nach Vorstellung der drei Last-Minute-Transfers die Transferaktivitäten bei 99,9 Prozent. Das lässt Raum für Spekulationen. Schlägt Götze seine Zelte nun in Berlin auf?

In der Tat scheint die Tür laut "Kicker" offen zu sein. Der 28-Jährige ist zwar nicht mehr der schnellste, dafür aber unglaublich handlungsschnell. Mit seiner Erfahrung und den technischen Möglichkeiten könnte der WM-Finaltorschütze dem Berliner Spiel die nötige Kreativität verleihen.

Eine endgültige Entscheidung scheint dem Bericht zufolge aber noch nicht gefallen zu sein. So sind es zwei Kernfragen, die die Verantwortlichen von Hertha BSC beschäftigen: 

Findet Götze nach sportlich schwierigen Jahren und einer Stoffwechselerkrankung zu alter Stärke zurück? Wie viele mediale Aufmerksamkeit würde seine Verpflichtung mit sich bringen? Schließlich befindet sich die Mannschaft gerade im Umbruch.

Zwischenzeitlich soll sich Hertha am Montag mit einer ganz anderer Personalie befasst haben: Christian Eriksen (28). Seit seinem Winter-Wechsel von Tottenham Hotspur zu Inter Mailand blieb der Spielmacher zumeist hinter den Erwartungen. In 17 Einsätzen in der Serie A gelang dem Dänen ein Treffer und zwei Vorlagen.

Inter war offenbar bereit die Offensivkraft ziehen zu lassen. Ein Leih-Wechsel in die Bundesliga kam für den 28-Jährigen aber nicht in Frage.

Titelfoto: Tom Weller/dpa, Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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