Hertha-Trainer Bruno Labbadia erwartet kampfbetontes Spiel gegen Frankfurt

Berlin - Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel zwischen Hertha BSC und Eintracht Frankfurt kündigte Hertha-Coach Bruno Labbadia (54) ein kampfbetontes Spiel an, dass am Freitag erstmals wieder vor Fans im Olympiastadion stattfinden wird.

Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel Hertha BSC gegen Eintracht Frankfurt prophezeite Hertha-Coach Bruno Labbadia (54) ein kampfbetontes Spiel gegen die Hessen.
Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel Hertha BSC gegen Eintracht Frankfurt prophezeite Hertha-Coach Bruno Labbadia (54) ein kampfbetontes Spiel gegen die Hessen.  © Swen Pförtner/dpa

Mit dem 4:1-Sieg über den SV Werder Bremen ist der Alten Dame ein sehr guter Saisonstart geglückt, dennoch sieht sich Labbadia nicht in der Favoritenrolle gegen die robust agierenden Frankfurter. Er erwarte auf jeden Fall ein sehr kampfbetontes Spiel.

"Ein Start wie bei Werder Bremen hilft, macht uns gegen Eintracht Frankfurt aber nicht zum Favoriten. Die Eintracht hat in den vergangenen Jahren sehr gute Arbeit geleistet. Wir wollen den guten Start aber mitnehmen, erwarten ein kampfbetontes Spiel."

Man freue sich vonseiten der Berliner, endlich wieder vor Zuschauern spielen zu dürfen, auch wenn es am Freitagabend nur 4000 sein werden.

"Wir freuen uns sehr auf die Zuschauer und gehen völlig d'accord mit der Entscheidung, aus Sicherheitsgründen noch nicht mehr Zuschauer zuzulassen, die Gesundheit muss stets oberste Priorität haben", wie Michael Preetz (53) betonte.

Abgesehen von Flügelstürmer Javairô Dilrosun (22), der nach wie vor an Oberschenkelproblemen laboriert, kann der Trainer für das erste Heimspiel der Saison aus dem Vollen schöpfen.

Wer darf gegen die Hessen stürmen? Labbadia hat die Qual der Wahl

Hertha-Neuzugang Jhon Córdoba (27) konnte gleich im ersten Spiel für seinen neuen Klub überzeugen und ein Tor erzielen. Der körperlich robuste Stürmer könnte gegen Eintracht Frankfurt in der Startelf stehen.
Hertha-Neuzugang Jhon Córdoba (27) konnte gleich im ersten Spiel für seinen neuen Klub überzeugen und ein Tor erzielen. Der körperlich robuste Stürmer könnte gegen Eintracht Frankfurt in der Startelf stehen.  © Carmen Jaspersen/dpa

Besonders im Sturm hat Labbadia dabei die Qual der Wahl. Die Sturmabteilung der Hertha bestehe aus sehr verschiedenen Stürmertypen. Mit Neuzugang Jhon Córdoba (27), der gleich im ersten Spiel für seinen neuen Verein einen Treffer markieren konnte, sei ein weiterer robuster Angreifer hinzugekommen.

Der wiedererstarkte Dodi Lukébakio (23) wusste gegen Bremen in der Rolle des zweiten Mittelstürmers ebenfalls zu überzeugen. Allgemein sei es jedoch wichtig, dass alle Stürmer sehr flexibel agieren.

Außerdem lobte der Übungsleiter der Hertha Mittelfeldallrounder Vladimír Darida (30), der gegen Werder ein starkes Spiel machte. Er sei ein fleißiger Profi, der mit seiner Erfahrung und solchen Leistungen der Mannschaft weiterhelfe. Seine Intensität gegen den Ball und seine Genauigkeit im Passspiel seien sehr gut.

Über die Taktik gegen die Frankfurter macht sich der Trainer natürlich auch Gedanken: "Jeder Gegner spielt anders, die Eintracht gerne mit Dreier- bzw. Fünferkette. Wir machen uns natürlich Gedanken darüber, wie wir mit Systemanpassungen mögliche Schwächen ausnutzen." 

Auch hierbei sei ihm Flexibilität sehr wichtig, damit auch während des Spiels noch mit Umstellungen auf die Taktik des Gegners reagiert werden könne.

Hertha BSC wird gegen die Eintracht mit "für Pauline" auf dem Trikot auflaufen

Eintracht-Angreifer Filip Kostić (27) müsse man beispielsweise im Verbund ausschalten und bereits die Passwege zu ihm zustellen, um Eins-gegen-Eins-Situationen zu vermeiden. Als direkte Gegenspieler kämen sowohl der erfahrene Peter Pekarík (33) als auch der junge und schnelle Deyovaisio Zeefuik (22) infrage. Im Angriff der Berliner könnte Córdoba in die Startelf rücken, da er mit seiner körperlichen Härte die robuste Abwehr der Frankfurter ausbremsen könnte. Festlegen wollte sich Labbadia in dieser Personalfrage jedoch noch nicht.

Die Hertha wird im ersten Heimspiel der Saison übrigens noch immer ohne neuen Trikotsponsor auflaufen. Aus dieser "Not" machen die Berliner jedoch eine Tugend, denn den vakanten Platz auf der Brust wird der Slogan "für Pauline" einnehmen, mit dem für die DKMS geworben werden soll.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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