Neuer Hertha-Boss Schmidt spricht Klartext: "Im Januar muss gepunktet werden"

Berlin - Der neue Hertha-Boss Carsten Schmidt (57) hat das Team des Berliner Fußball-Bundesligisten mit Blick auf den zweiten Teil der Saison in die Pflicht genommen.

Herthas Deyovaisio Zeefuik (l.) holt Freiburgs Lucas Hörer von den Beinen. Hertha-Boss Carsten Schmidt (57) fordert endlich Punkte.
Herthas Deyovaisio Zeefuik (l.) holt Freiburgs Lucas Hörer von den Beinen. Hertha-Boss Carsten Schmidt (57) fordert endlich Punkte.  © Philipp von Ditfurth/dpa, Felix Hörhager/dpa

"Im Januar muss gepunktet werden", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, der erst seit 1. Dezember im Amt ist, der "Bild"-Zeitung (Dienstag-Ausgabe).

Außerdem ergänzte der 57-Jährige: "Wir sind mit der Punkteausbeute und dem aktuellen Tabellenstand maximal unzufrieden. Und auch mit der Art und Weise, wie wir in den letzten zwei Begegnungen gespielt haben. Das muss sich jetzt dringend ändern."

Trotz großer Ambitionen steht Hertha BSC mit 13 Punkten aus 13 Spielen nur auf dem 14. Rang der Tabelle. Erschreckend schwach waren vor allem die vergangenen beiden Auftritte gegen den FSV Mainz (0:0) und beim SC Freiburg (1:4).

Nach der kurzen Weihnachtspause stehen für das Team von Trainer Bruno Labbadia im Januar gleich sechs Bundesligaspiele auf dem Programm. Es geht gegen Schalke 04, Bielefeld, Köln, Hoffenheim, Bremen und Frankfurt.

Schmidt bildet seit Anfang des Monats mit den Geschäftsführern Michael Preetz (Sport) und Ingo Schiller (Finanzen) eine Dreierspitze bei Hertha.

Schmidt, der zuvor in verschiedenen Positionen für den Medienkonzern Sky gearbeitet hatte, trägt die Gesamtverantwortung. Zugleich verantwortet er die Bereiche Marketing, Vertrieb, Strategie, Unternehmenskommunikation und Internationalisierung direkt.

Titelfoto: Philipp von Ditfurth/dpa, Felix Hörhager/dpa

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