Hertha BSC: Profi mit Coronavirus infiziert

Berlin - Jetzt hat es auch Hertha BSC erwischt. Weil ein Profi positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, muss nun die gesamte Mannschaft für 14 Tage in häusliche Quarantäne - inklusive Trainer- und Funktionsteam.

Bei Hertha BSC und Manager Michael Preetz gibt es den ersten positiven Coronavirus-Fall.
Bei Hertha BSC und Manager Michael Preetz gibt es den ersten positiven Coronavirus-Fall.  © Britta Pedersen/ZB/dpa, Andreas Gora/dpa

Die Berliner hatten nach drei freien Tagen am Dienstag das Training wieder aufgenommen.  

"Der Spieler hat über die üblichen Symptome geklagt und wir haben ihn dann umgehend von der Gruppe getrennt. Ein Test hat dann ein positives Ergebnis auf das Virus hervorgebracht", erklärt Mannschaftsarzt Dr. Uli Schleicher in einer Mitteilung des Vereins.  

"Alle Spieler unseres Kaders müssen nun die nächsten zwei Wochen zuhause bleiben, was auch einen individuellen Trainingsplan außer Haus ausschließt."

Um welchen Spieler es sich handelt, teilte Hertha nicht mit. Unklar ist auch, wann die Berliner wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können. "Bis dahin können die Jungs lediglich zuhause täglich ein Stabilisationsprogramm durchführen, was ihnen unsere Athletiktrainer mit an die Hand gegeben haben", so Manager Michael Preetz. 

Der Hauptstadt-Klub wird nun beobachten, ob nun weitere Fälle dazukommen. "Bei einer solch rasanten Entwicklung der Fallzahlen war es abzusehen, dass das Virus früher oder später auch im Mannschaftskreis ankommt. Das Wichtigste ist, dass sich alle nun an die Regeln halten. Wir müssen die Situation jetzt so annehmen, wie sie ist."

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