Hertha BSC freut sich über mehr Mitglieder: Aber wer geht auch ins Stadion?

Berlin - Grund zur Freude für die Verantwortlichen von Hertha BSC: Der Hauptstadt-Klub feiert die geknackte Marke von 40.000 Mitgliedern.

Die Ränge im Berliner Olympiastadion könnten bei Heimspielen von Hertha BSC durchaus voller sein.
Die Ränge im Berliner Olympiastadion könnten bei Heimspielen von Hertha BSC durchaus voller sein.  © Andreas Gora/dpa

Die "Alte Dame" lockt offenbar neue Unterstützer an, obwohl der sportliche Blick mal wieder in die untere Tabellenregion der Bundesliga gerichtet ist.

Mit der Unterschrift des Mitglieds Nummer 40.000 erreicht der Verein einen neuen Meilenstein.

Aber so sehr man sich über das Erreichen der nächsten Zehntausendergrenze auch freuen mag, steht diese Zahl auch in einem eher ernüchternden Zusammenhang mit Hertha.

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Genau so viele Zuschauer sind nämlich aktuell bei den Heimspielen der Mannschaft von Trainer Pal Dardai (45) zugelassen.

Was erstmal super klingt - zumindest im Sinne eines lautstarken Supports der Anhänger - macht in Charlottenburg auf den zweiten Blick eher traurig.

Am Samstag gegen den FC Augsburg (15.30 Uhr/Sky) werden nämlich nur rund 20.000 Fans im weiten Rund des Olympiastadion erwartet.

Somit werden einmal mehr etliche Plätze frei bleiben, weil der BSC zwar viele Berliner zur Mitgliedschaft, eben aber nicht zum Stadionbesuch bewegen kann.

Gegen die Augsburger bietet sich dem Team eine weitere Chance, um der Stadt zu zeigen, was man sich entgehen lässt.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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