Gestatten, Mattéo Guendouzi: Der Neue bei Hertha BSC stellt sich vor

Berlin - Endlich einsatzbereit! Der französische Neuzugang Mattéo Guendouzi (21) brennt auf seinen ersten Einsatz im Trikot von Hertha BSC. In einer Medienrunde stellte sich der ehrgeizige Lockenkopf am Mittwoch der Presse vor.

Mattéo Guendouzi (21) beim Training des FC Arsenal. Der Franzose konnte am Dienstag erstmals am Mannschaftstraining seines neuen Vereins Hertha BSC teilnehmen.
Mattéo Guendouzi (21) beim Training des FC Arsenal. Der Franzose konnte am Dienstag erstmals am Mannschaftstraining seines neuen Vereins Hertha BSC teilnehmen.  © Tim Goode/PA Wire/dpa

Lange hat es gedauert, doch nun könnte die Arsenal-Leihgabe am Sonntag (18 Uhr/Sky) im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg endlich sein Bundesliga-Debüt für die Berliner feiern.

Sein Trainer Bruno Labbadia (54) schloss einen Einsatz Guendouzis, der am Dienstag zum ersten Mal am Mannschaftstraining teilnehmen konnte, jedenfalls nicht aus.

"Mal schauen, wie schnell er reinkommt. Das war wichtig, jetzt werden wir sehen, wie schnell er uns helfen wird", meint der Coach.

Der Kapitän der französischen U21-Nationalmannschaft fiebert seinem Debüt für die Hertha entgegen: "Wenn die Chance kommt, würde ich mich sehr freuen – es gibt einfach nichts Schöneres, als auf dem Rasen zu stehen."

Er fühle sich körperlich fit und sei bereit, wenn der Trainer ihn brauche.

Lucas Tousart und Mesut Özil rieten Mattéo Guendouzi zu einem Wechsel zu Hertha BSC

Bald könnte die Zeit des Haareraufens für Lucas Tousart (23) im Mittelfeld von Hertha BSC ein Ende haben, wenn er gemeinsam mit seinem Freund Mattéo Guendouzi (21) für Wirbel sorgen kann.
Bald könnte die Zeit des Haareraufens für Lucas Tousart (23) im Mittelfeld von Hertha BSC ein Ende haben, wenn er gemeinsam mit seinem Freund Mattéo Guendouzi (21) für Wirbel sorgen kann.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB

Seinen Wechsel an die Spree haben die Blau-Weißen neben Labbadia, von dessen Konzept der Franzose nach ihrem Austausch überzeugt war, vor allen Dingen Lucas Tousart (23) und Mesut Özil (32) zu verdanken. Zu Özil habe er bei Arsenal ein sehr gutes Verhältnis gepflegt und er habe ihm zu einem Wechsel in die Bundesliga geraten.

Mit Tousart hat der Neu-Herthaner bereits in den französischen U-Nationalmannschaften zusammen gekickt und auch privat sind die beiden befreundet. 

"Er hat mir viel Gutes über Hertha und die Bundesliga erzählt, natürlich hat mir das die Entscheidung noch leichter gemacht", erzählt der Mittelfeldstratege.

Er freue sich bereits darauf, mit Tousart das Mittelfeld der Berliner zu ordnen. Er selbst sieht sich hierbei entweder auf der Sechs oder der Acht. Wichtig sei es für ihn, das Spielfeld vor sich zu haben, sodass er seine Mitspieler gut in Szene setzen und das Spiel schnell machen könne. 

Qualitäten, die der Alten Dame gerade in der aktuellen Situation sicherlich weiterhelfen können.

Mattéo Guendouzi will seine Frisur behalten, bis ihm die Haare ausfallen

Mattéo Guendouzi (l.), hier noch im Trikot des FC Arsenal, im Zweikampf mit Chelseas N'Golo Kanté (29). Der Hertha-Neuzugang brennt darauf, auch für seinen neuen Klub endlich Zweikämpfe führen zu dürfen.
Mattéo Guendouzi (l.), hier noch im Trikot des FC Arsenal, im Zweikampf mit Chelseas N'Golo Kanté (29). Der Hertha-Neuzugang brennt darauf, auch für seinen neuen Klub endlich Zweikämpfe führen zu dürfen.  © John Walton/PA Wire/dpa

Auf die sportliche Situation angesprochen sagte Guendouzi, dass die Ergebnisse der zurückliegenden Spieltage natürlich nicht sehr positiv gewesen seien. Jedoch habe er besonders bei der knappen 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig schon viele gute Ansätze gesehen, an denen es weiterzuarbeiten gelte.

"Dabei möchte ich jetzt mithelfen! Ich will mit dem Team das maximal mögliche herausholen und möglichst viele Partien gewinnen", so der ehrgeizige Neuzugang.

Während seiner Corona-Quarantäne habe er sehr viel Athletiktraining betrieben, sodass er sich "richtig gut und so fit wie lange nicht mehr" fühlt.

In der Stadt Berlin habe er sich bisher nur ein wenig umsehen können, aber der erste Eindruck gefalle ihm. 

Vielleicht hat er bei einem Streifzug ja auch schon einen guten Friseur entdeckt, denn seine Mähne benötigt sicherlich jede Menge Pflege. Von seiner Haarpracht will er sich jedoch auf gar keinen Fall trennen.

"Ich habe meine Haare schon so getragen, seit ich ein kleines Kind war, und fühle mich damit einfach wohl. Diese Frisur werde ich wohl behalten, bis meine Haare ausfallen", lässt er die Journalisten mit einem Schmunzeln wissen.

Titelfoto: Tim Goode/PA Wire/dpa

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