Hertha BSC hat Ex-Schützling von Trainer Sandro Schwarz auf dem Zettel!

Berlin - Auf der Suche nach Verstärkung hat Hertha BSC offenbar einen alten Bekannten von Trainer Sandro Schwarz (43) ins Visier genommen!

Jean-Paul Boetius (28, l.) hält sich aktuell bei Feyenoord Rotterdam fit, wo der von Hertha BSC verkaufte Javairo Dilrosun (24, r.) spielt.
Jean-Paul Boetius (28, l.) hält sich aktuell bei Feyenoord Rotterdam fit, wo der von Hertha BSC verkaufte Javairo Dilrosun (24, r.) spielt.  © VINCENT JANNINK / ANP / AFP

Wie der kicker berichtet, streckt die Alte Dame ihre Fühler nach Jean-Paul Boetius (28) aus, der bis zum Ende der vergangenen Spielzeit beim 1. FSV Mainz 05 unter Vertrag stand.

Bei den 05ern kickte der Mittelfeldmann während der Bundesliga-Saisons 2018/19 und 19/20 auch unter dem aktuellen Hertha-Coach. Jetzt könnte es also eine erneute Zusammenarbeit mit Schwarz geben, bei dem er damals zum absoluten Stammpersonal gehörte.

Der 28-Jährige würde dem Hauptstadtklub vor allem in der Offensive mehr Möglichkeiten schaffen, weil er im Zentrum und auf dem Flügel auflaufen kann. Aber wie realistisch ist ein ablösefreier Wechsel an die Spree? Nun ja, seine Abschiedsworte in Mainz dürften den BSC-Fans eigentlich keine große Hoffnung machen.

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"Mit jetzt 28 habe ich einfach Bock auf eine neue Herausforderung, ein neues Land, eine neue Kultur", machte er keinen Hehl daraus, warum er keinen neuen Vertrag beim FSV unterschrieben hatte. Boetius scheint also eigentlich nicht in Deutschland bleiben zu wollen. Bleibt die Frage, wie Manager Fredi Bobic (50) ihn dennoch davon überzeugen will...

Einer für Hertha BSC? Jean-Paul Boetius hält sich beim neuen Dilrosun-Klub fit

Aktuell trainiert der offiziell vereinslose Profi bei Feyenoord Rotterdam, seinem früheren Jugendverein, in der niederländischen Eredivisie mit. Dort läuft er im Übrigen Seite an Seite mit Ex-Herthaner Javairo Dilrosun (24) auf, der sich erst vor zwei Wochen aus Berlin verabschiedete.

Am Sonntag bekam Boetius während eines Testspiels gegen Olympique Lyon (0:2) sogar etwas Match-Praxis. Gegen den französischen Erstliga-Verein wurde er in der 63. Minute eingewechselt. Den Zwei-Tore-Rückstand konnte seine Truppe aber auch mit ihm auf dem Feld nicht mehr umbiegen.

Titelfoto: VINCENT JANNINK / ANP / AFP

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