Geht Hertha im Winter auf Shoppingtour? Das sagt Michael Preetz

Berlin - Geht das Transfer-Theater bei Hertha BSC schon wieder von vorne los? Kaum ist ein Spieler auf dem Markt, gilt die neureiche Alte Dame als Interessent. Wie schon im Sommer wurden bereits einige Namen gehandelt. Darunter auch durchaus bekannte Akteure.

Hertha BSC soll sich offenbar für Papu Gomez (32) von Atalanta Bergamo interessieren. Michael Preetz (53) sucht eine Soforthilfe. (Bildmontage)
Hertha BSC soll sich offenbar für Papu Gomez (32) von Atalanta Bergamo interessieren. Michael Preetz (53) sucht eine Soforthilfe. (Bildmontage)  © Jan-Philipp Burmann/Hertha BSC via City-Press GmbH/dpa, Gianluca Checchi/LaPresse/dpa

Neben Juves Federico Bernardeschi (26) soll die Alte Dame nun einen weiteren Star aus der Serie A ins Auge gefasst haben: Bergamos Papu Gomez (32).

Der argentinische Spielmacher steht nach verschiedenen Eskapaden bei den Italienern auf dem Abstellgleis. Mit seinen 32 Jahren verfügt Gomez über reichlich Erfahrung und würde mit seiner Kreativität das oftmals durchschaubare Berliner Spiel sicher beleben, kennt allerdings die Bundesliga nicht.

Fraglich, wie schnell sich der Edeltechniker in der Hauptstadt akklimatisieren könnte. Zumal es neben Führungsspielern auch an Alternativen auf dem Flügel mangelt. Durch die erneute Verletzung von Javairo Dilrosun (22), der die nächsten Wochen noch fehlen wird, hat sich die Situation noch einmal verschärft.

Wird Hertha jetzt noch einmal auf dem Transfermark aktiv? "Wir stellen Überlegungen an. Wir beobachten den Markt", erklärt Manager Michael Preetz (53) auf der Pressekonferenz und weist noch einmal auf die Corona-Krise hin, die trotz des Investors auch den Hauptstadt-Klub getroffen hat.

"Wir wägen ab, was wir tun können. Und das alles mitten in einer Hochphase der Corona-Pandemie, die allen Vereinen ein wahnsinniges Einnahme-Minus beschert."

Michael Preetz sucht für Hertha BSC eine Soforthilfe

Klar ist: eine derartige Shoppingtour wie im vergangenen Winter, als die Berliner mit rund 77 Millionen Euro Ablöse zum Transferweltmeister wurden, wird es in absehbarer Zeit nicht mehr geben. Kein Verein auf der ganzen Welt gab damals so viel Geld aus, wie Hertha BSC.

Dennoch könnte es durchaus sein, dass sich Trainer Bruno Labbadia (54) noch über Verstärkung freuen kann. Vorausgesetzt, der Spieler ist in der Lage Hertha aus dem Stand zu verbessern. Im Klartext: Hertha sucht eine Soforthilfe. "Wenn eine solche Gelegenheit auf dem Markt sein sollte, werden wir uns intensiv damit beschäftigen. Wenn nicht, dann nicht", stellt Preetz klar.

Titelfoto: Jan-Philipp Burmann/Hertha BSC via City-Press GmbH/dpa, Gianluca Checchi/LaPresse/dpa

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