Hertha-BSC: Torunarigha hakt Rassismus-Vorfall bei Olympia ab

Tokio/Berlin - Jordan Torunarigha (23) will sich mit dem rassistischen Vorfall im Vorbereitungsspiel der deutschen Olympia-Mannschaft gegen Honduras (1:1) nicht mehr groß beschäftigen.

Jordan Torunarigha (23) will nicht mehr über den rassistischen Vorfall im Testspiel gegen Honduras sprechen.
Jordan Torunarigha (23) will nicht mehr über den rassistischen Vorfall im Testspiel gegen Honduras sprechen.  © Soeren Stache/dpa

"Das Thema ist für mich gegessen", sagte der 23 Jahre alte Abwehrspieler von Hertha BSC im Interview der "Bild" am Donnerstag. "Wir haben ein Statement dazu abgegeben, mehr brauche ich dazu nicht mehr sagen."

Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung der Olympischen Spiele in Tokio startet das deutsche Team an diesem Donnerstag um 13.30 Uhr in Yokohama mit der Neuauflage des Finals von Rio 2016 gegen Olympiasieger Brasilien ins Turnier.

Am Samstag hatte die Auswahl von Trainer Stefan Kuntz (58) den Test gegen Honduras fünf Minuten vor Ende abgebrochen. Nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes war Verteidiger Torunarigha in der Partie in Wakayama rassistisch beleidigt worden.

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Daraufhin verließ die deutsche Mannschaft den Platz und setzte ein deutliches Zeichen. Die Delegation aus Honduras sprach später von einem Missverständnis.

Torunarigha freut sich trotz des Vorfalls auf Olympia und die besondere Atmosphäre. Jeder, der Olympia kenne, wisse, dass dies eines der wichtigsten Turniere der Welt sei, sagte er. "Egal, ob mit oder ohne Fans, es ist eines der schönsten Erlebnisse, hier zu sein. Ich freue mich total, hier zu sein, und will mein Bestes für Deutschland geben."

Titelfoto: Soeren Stache/dpa

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