Marius Wolf beim BVB ohne Zukunft: Schlägt Hertha wieder zu?

Berlin - Drei Neue sucht Hertha BSC noch: einen Stürmer, einen für die Zentrale, und einen Flügelspieler. Letzter könnte ein alter Bekannter werden: Marius Wolf (25)! 

Perfekter Einstand: Marius Wolf trifft bei seiner Heimpremiere gegen den SC Paderborn.
Perfekter Einstand: Marius Wolf trifft bei seiner Heimpremiere gegen den SC Paderborn.  © Tom Weller/dpa

Der 25-Jährige, der bereits vergangenes Jahr auf Leihbasis bei den Blau-Weißen gespielt hatte, darf Borussia Dortmund laut Ruhr Nachrichten verlassen.

In Berlin schätzt man nicht nur die Flexibilität des ehemaligen Frankfurters, sondern auch seine Mentalität. Der Außenbahnspieler ist einer, der nie aufgibt und ständig anschiebt.

Gerade nach den Abgängen der Führungsspieler Salomon Kalou (35), Vedad Ibisevic (36) und Per Skjelbred (33) sowie den jüngsten Testspielen könnten die Berliner den willensstarken Wolf gut gebrauchen.

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"Er hatte, wie die meisten anderen Spieler bei uns auch, Leistungsschwankungen und kann sicher noch beständiger werden. Aber wir wissen, was wir an ihm haben, und würden mit ihm gern über die Saison hinaus zusammenarbeiten", hatte Manager Michael Preetz bereits im April im Kicker erklärt.

Die Kaufoption von rund 20 Millionen Euro ließ die Alte Dame allerdings verstreichen. Nun dürfte der BVB-Star deutlich günstiger zu haben sein. Sein Marktwert liegt derzeit bei 6,5 Millionen Euro (Quelle: Transfermarkt.de).

Auch Wolf, der verletzungsbedingt noch nie unter Bruno Labbadia gespielt hat, hatte oft genug betont, gerne in der Hauptstadt bleiben zu wollen. Konkurrenz gibt es allerdings ausgerechnet von einem Berliner. Monaco-Trainer Niko Kovac soll ebenfalls Interesse an seinem ehemaligen Schützling haben

Folgt er dem Ruf ins Fürstentum oder macht der Flügelflitzer künftig Dodi Lukebakio (22) Dampf? Ein Angebot soll dem BVB allerdings weder von den Berlinern noch von den Monegassen vorliegen. 

Da das Transferfenster noch bis zum 5. Oktober geöffnet ist, dürfte mit einer schnellen Entscheidung nicht zu rechnen sein. Doch mit späten Wechseln kennt sich der gebürtiger Coburger aus. Sowohl der Transfer zu Eintracht Frankfurt als auch zu Hertha BSC wurden erst am Deadline Day vollzogen.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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